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Das war 90 [antikvár]

Das war 90 [antikvár]

Antikvár
 
Zu diesem Buch Die Welt verändert sich — so schnell, daß die Ereignisse dem Bewußtsein der Menschen vorauseilen. Die staatliche Einheit Deutschlands, Ende des vergangenen Jahres nach der Öffnung der Berliner Mauer noch ein fernes Ziel, vor dem sich zahllose Hindernisse aufzutürmen...
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Zu diesem Buch Die Welt verändert sich — so schnell, daß die Ereignisse dem Bewußtsein der Menschen vorauseilen. Die staatliche Einheit Deutschlands, Ende des vergangenen Jahres nach der Öffnung der Berliner Mauer noch ein fernes Ziel, vor dem sich zahllose Hindernisse aufzutürmen schienen, ist am 3. Oktober vollzogen worden. Die Mauer aus Beton ist gefallen — aber in den Köpfen steckt sie noch. Und von der Herstellung vergleichbarer Lebensverhältnisse in Ost und West trennen uns noch Jahre. Sogar postalisch bleibt das einige Deutschland auf absehbare Zeit noch in „O" und „W" geteilt. Und die personellen „Altlasten" der SED werden uns wohl noch ebenso lange beschäftigen wie die gigantische Umweltverseuchung in den fünf neuen Bundesländern. Ähnlich ist es bei dem ehemaligen Ost-West-Konflikt. Auch hier hat sich die Überwindung des Kalten Krieges in atemberaubendem Tempo vollzogen. Nach dem Sturz der kommunistischen Regimes in Osteuropa haben sich West und Ost bei der Pariser KSZE-Konferenz im November feierlich darauf geeinigt, die frühere Konfrontation zu beenden sowie Demokratie und Marktwirtschaft zur Basis der Zusammenarbeit im künftigen Europa zu machen. Und wie sieht es in der Praxis aus? Polen hat den Umschwung am radikalsten vollzogen — mit schmerzlichen Folgen für die Bevölkerung. Früher hatten die Polen Geld, konnten sich dafür aber kaum etwas kaufen. Heute gibt es alles, aber nur wenige können sich die teuren Waren leisten — die erste Lektion in Marktwirtschaft pur. Lech Walesa, der frühere Volksheld der Gewerkschaft Solidarität, ist inzwischen Staatspräsident seines Landes. Er steht vor der Aufgabe, seine Mitbürger zum Durchhalten zu bewegen. Ähnlich schwierig, aber nicht unlösbar scheint der Übergang von Diktatur und Kommandowirtschaft zu Demokratie und Markt in der CSFR und Ungarn zu sein. Wie die CSFR mit Vaclav Havel und Alexander Dubcek besitzt auch Ungarn jetzt eine demokratisch legiti- mierte Führung, der es mit der Rückkehr in das freie Europa ernst ist. Bei der Entwicklung in Rumänien, Bulgarien und Jugoslawien sind Zweifel angebracht, ob die alten Strukturen bald überwunden sein werden. Das größte Experimentierfeld bleibt jedoch die Sowjetunion. Michail Gorbatschow, Staatspräsident und seit Dezember vom Kongreß der Volksdeputierten mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, kämpft um den Erhalt der Sowjetunion. Die Kolonialvölker des Riesenreiches, allen voran die Balten, aber auch Georgier, Armenier, Ukrainer, Aserbeidschaner, Kasachen und Kirgisen, wollen Selbständigkeit und Souveränität. Glasnost und Perestrojka sind zunehmend bedroht, einmal durch die katastrophale Versorgungslage, aber auch durch den immer massiver werdenden Widerstand der Nomenklatura. Parteibonzen und Militärs setzen dem Handlungsspielraum Gorbatschows für Reformen zunehmend engere Grenzen. Am Persischen Golf hat Saddam Hussein, der starke Mann des Irak, mit seiner Annexion Kuweits am 2. August die ganze Welt gegen sich aufgebracht und mit seinen Drohungen, die Welt im Fall eines bewaffneten Konflikts mit Terror zu überziehen und auch Israel anzugreifen, nur bewirkt, daß seine Gegner enger zusammenrücken. So droht das ewige Pulverfaß Naher Osten zu explodieren. Am 15. Januar läuft das UNO-Ultimatum für den Rückzug irakischer Truppen aus dem besetzten Kuweit ab. Die Hauptkontrahenten USA und Irak stehen sich unversöhnlich gegenüber. Beide Seiten reden vom Frieden — und rüsten sich zum Krieg. Hamburg, den 31. Dezember 1990 Die Redaktion
Termék adatok
Cím: Das war 90 [antikvár]
Kiadó: Gruner + Jahr AG und Co.
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
Méret: 210 mm x 280 mm
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