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Ein Mann von Welt [antikvár]

Otto Flake

Antikvár
 
Erstes Kapitel GUERNSEY i Die Republik als Idee war auf den Barrikaden geblieben, im Juni des Jahres achtundvierzig schon. Als Form bestand sie noch, als leere Wand; hinter der die Metamorphose sich vollzog. Prinzpräsident Louis Napoleon regierte mit der Rechten, zumeist mit Anhängern des...
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Bővebb ismertető
Erstes Kapitel GUERNSEY i Die Republik als Idee war auf den Barrikaden geblieben, im Juni des Jahres achtundvierzig schon. Als Form bestand sie noch, als leere Wand; hinter der die Metamorphose sich vollzog. Prinzpräsident Louis Napoleon regierte mit der Rechten, zumeist mit Anhängern des vertriebenen Hauses Orléans. Sie glaubten ihn zu führen, er führte sie und nutzte diese Herren geduldig ab. Kein Einspruch half, die Güter des Königs wurden eingezogen. Ohne viel Aufhebens zu machen, ersetzte das neue Oberhaupt die Generale durch Anhänger, die mit ihm gingen, weil sie ihren Vorteil sahn. Und das Polizeinetz, das der Prinz über Paris legte, spann sich eng. Von Zeit zu Zeit traf Jacques de Maslin, der seine Praxis an der Ecke des Boulevard und der Rue du Helder hatte, den Polizeikommissar Claude; er behandelte die Frau. Claude wagte gelegentlich unter vier Augen ein politisches Wort. Während der letzten Wochen des Königtums ernannt, hatte er Glück gehabt und war nicht verabschiedet worden. In einem Winkel seines Herzens fühlte er nodi orleanistisdi, bis Louis—Philippe im Jahr 1850 in England starb, und fand sich nun leichter ab. Ein Jahr später geschah es, daß Claude, der in der Oper die Aufsicht führte, eines Abends den Doktor ansprach und ihm einen Fall vortrug. Er hatte eine diebische Verkäuferin im Frauengefängnis von Saint-Lazare eingeliefert, und es waren ihm Zweifel an ihrer Verantwortlichkeit gekommen. Er halte Louise Amirai für eine Somnabule, die sich im Schlafzustand aneigne, was ihr am Tag gefalle, erklärte er. Auch die Ärzte der Anstalt seien stutzig geworden und - kurzum, er schlage dem Doktor vor, etwas für ein wenig verdorbenes Mädchen zu tun, da die junge Person bei der Frage, ob sie schon in Behandlung gewesen sei, sich auf ihn, den Frauenarzt, berufen habe. Claude, der die dreifarbige Schärpe unter dem Mantel trug, begleitete den Doktor ein Stück. Jacques sagte, weder habe er das Mädchen als Arzt behandelt noch wünsche er, den Kollegen von Saint-Lazare ins Gehege zu kommen. »Aber der Chefarzt ist, wie ich hörte, mit Ihnen befreundet und hat nidits gegen Ihren Besuch einzuwenden, der Fall interessiert ihn«, erwiderte der Kommissar. »Ich kann es mir denken, das Engelsgesicht hat es ihm angetan, und Ihnen auch, mein lieber Claude.« »Ich leugne es nicht. Nächst einem Polizeikommissar in Paris kann es nichts Skeptischeres als den Chefarzt eines Frauengefängnisses geben. Verstehn Sie mich recht, wir beide wissen, daß keine Kloake schlimmer als die ist, die sich in einem Menschen verbirgt, aber für dieses eine Mal « Auch Jacques hatte keinen Grund anzunehmen, daß es in Louise Amirai wie in einer Kloake aussehe. Er verabredete sich mit Claude für die Mittagspause. Das Gefängnis von Saint-Lazare lag hinter seinem Gitter finster an der Rue du Faubourg Saint-Denis. Jacques fragte sich, ob es ein sachlicher Eindruck war oder ob man die Voreingenommenheit mitbrachte. Er suchte sich vorzustellen, daß ihn darin die Statuen der Antike oder die Bilder Tizians erwarteten, aber es mißlang. In diesem Gebäude bekämpfte man im Mittelalter die Lepra und jetzt die Vergehen. Obwohl er Arzt war, erschreckten ihn jedesmal die Zahlen. Tagaus, tagein waren hier, sei es in den Zellen, sei es in den Krankenbetten, tausend Frauen untergebracht, und zweimal am Tag entleerte der sogenannte Salatkorb der Polizeistreife einen neuen Schub. Im Hof wartete schon Claude, er stand bei einer der Schwestern vom Marie-Josephs-Orden. Das Innere der Anstalt wirkte kaum freundlicher, es mischte sich der Geist der Sauberkeit mit dem der christlichen Caritas und der straffen Polizeigewalt. Ein methodischer französischer Kopf hatte das Ganze in vier Provinzen aufgeteilt. Man unterschied die Beschuldigten, die mit einer Strafe Belegten, die Straßendirnen und die Abgeurteilten — die Abgeurteilten blieben ein Jahr und einen Tag, dann wurden sie in die Zuchthäuser oder in die Kolonien geschafft. Die Beschuldigten trugen keine Uniform; die Straßendirnen erkannte man am Blau, die Abgeurteilten am Braun. Es gab Unterabteilungen mit Mädchen, die weniger als sechzehn zählten, mit Kindern, die auf elterlichen Antrag zur Besserung überwiesen waren, und mit Müttern, die stillten. Die Gesunden arbeiteten in Ateliers; die Kranken lagen in zwei Spitälern; der Schlafsaal der Dirnen nahm einen ganzen Flügel ein und endete in dem Kapellchen, worin der heilige Vinzenz von Paul, der Gründer der französischen Armenpflege, gestorben war. Der Chefarzt unterbrach seine Siesta und empfing die Herren.
Termékadatok
Cím: Ein Mann von Welt [antikvár]
Szerző: Otto Flake
Kiadó: Bertelsmann Lesering
Kötés: Fűzött keménykötés
Méret: 130 mm x 210 mm
Otto Flake művei
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