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Hans Lucke - Klassisches Weimar [antikvár]
 
Weimarer Geschichte Weimar's history Die Geschichte der Stadt beginnt nicht erst mit Johann Wolfgang von Goethe. In Ehringsdorf, jetzt zur Stadt gehörend, fand man Reste des Skeletts einer Frau aus der Zeit der Neandertaler. Der älteste Siedlungskern entstand auf einem Hügel, dem heutigen...
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Weimarer Geschichte Weimar's history Die Geschichte der Stadt beginnt nicht erst mit Johann Wolfgang von Goethe. In Ehringsdorf, jetzt zur Stadt gehörend, fand man Reste des Skeletts einer Frau aus der Zeit der Neandertaler. Der älteste Siedlungskern entstand auf einem Hügel, dem heutigen Standort der Jacobskirche. Die sumpfige Niederung der Ilm wurde von den Siedlern genutzt, um Nahrung zu finden, aber sie brachte auch Fieber und Krankheit. Darum bevorzugten die Menschen etwas höhere Lagen als Wohnstatt. Das frühmittelalterliche Weimar blieb abseits der großen Handelswege, also klein und ärmlich. Die wasserreiche Niederung gab dem Ort vermutlich seinen Namen, denn im Althochdeutschen heißt ein stehendes Gewässer „mari" oder „meri"; verbunden mit dem germanischen „wiha", heilig, bedeutet Weimar also: heiliges Wasser. Es wird ein längst versunkener Teich oder ein kleiner See gewesen sein, der als heidnisches Heiligtum galt. Vielleicht befand er sich dort, wo jetzt der Schwanseeteich im Weimar-Hallen-Park liegt. Nachweislich als Stadt erwähnt wird Weimar nur indirekt, in einer Urkunde für das Kloster Oberweimar um 1250. Die Grafen von Orlamünde waren die Herren des Territoriums, etwa im Jahr 1373 traten die Wettiner an ihre Stelle. Die Weimarer zogen 1485 Nutzen aus der Spaltung des Hauses Wettin, weil die Ernestiner, die in Thüringen herrschen sollten, eine Residenz brauchten. Die Albertiner waren ja in Sachsen mit Meißen und Dresden wohlversorgt. So entstand dort, wo heute das Stadtschloß steht, eine Wasserburg; die Stadt selbst wurde befestigt. Einen Rest der Mauer und einen beachtlichen Wehrturm findet man heute noch am Goetheplatz. Der Kasseturm, wie er genannt wird, steht vor allem den Studenten zur Verfügung. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurde Weimar Sitz eines Fürsten, der durch einen verlorenen Krieg gegen Kaiser und Reich vom Kurfürsten zum Herzog degradiert worden war. Johann Friedrich von Sachsen (1503 — 1553) brachte seinen treuen Gefolgsmann Lucas Cranach (1472-1553) mit, den großen Maler der Reformation und Freund Martin Luthers. Mit ihm wohnte erstmals ein berühmter Künstler in der Stadt. Nur knapp zwei Jahre lebte er noch und schuf in dieser Zeit das herrliche Altargemälde in der Stadtkirche St. Peter und Paul, in der später Johann Gottfried Herder predigte. Im Dreißigjährigen Krieg (1618—48), der Deutschland verwüstete und seine Bevölkerung in einigen Landesteilen auf ein Drittel reduzierte, hatte die Stadt einiges Glück. Zum einen war es die Lage abseits der großen Verkehrs- und Handelsstraßen, die auf einmal einen Vorteil darstellte, zum anderen besorgten ihr die Landesherren wirksame Schutzbriefe. Herzog Wilhelm war zeitweise Statthalter des Schwedenkönigs Gustav Adolf in Thüringen, sein jüngerer Bruder Bernhard erwarb sich Ruhm als Feldherr zunächst in schwedischen, dann in französischen Diensten. Innerhalb der Stadtmauern und davor lebten lange Zeit mehr Flüchtlinge als Einheimische. Wie ein Vorzeichen künftigen Ruhmes der Stadt erscheint es, daß seit 1651 der „Palmenorden", eine Gesellschaft zur Pflege und Entwicklung der deutschen Sprache, in Weimar ihren Sitz hatte. In der Schloßgasse findet man immer noch ein Haus mit dem Wappen des Ordens, der Palme. Anders als manche andere deutsche Stadt, entwickelte sich Weimar nach dem verheerenden Krieg ziemlich rasch; Kaufleute, Handwerker und Tagelöhner zogen zu, die Einwohnerzahl war bald doppelt so hoch wie vor dem Krieg, fast 5000 Menschen. Dennoch häufte sich nicht, wie nebenan in Erfurt etwa, bürgerlicher Reichtum; der Hof prägte die Stadt, die bis ins 19. Jahrhundert hinein eher ein Ackerbürgernest blieb. Das Stadtsäckel litt unentwegt an Unterernährung; Steuern zahlten die Bürger wenig. Haupteinnahmequelle des Magistrats war bezeichnenderweise: der Ratskeller. Herzog Wilhelm Ernst (1662-1728) regelte vor 1700 seine Beziehungen zur Stadt, indem er kurzerhand seinen Kammerdiener zum Bürgermeister machte, dem nach Jahrzehnten dessen Sohn im Amt folgte. Den Bürgern wurde unter diesem Regiment die Lust am Dasein auf vielfältige Weise vergällt. Sonntags durfte nicht mehr Markt gehalten werden; selbst harmlose Volkstänze und anderer Brauch waren verboten. Vorgeschrieben wurden seitdem Kleidung, Speisen und Getränke sowie die Zahl der Gäste bei Familienfesten, sonntags durfte die Stadt nur in Ausnahmefällen verlassen werden. Immerhin zeigte der Fürst Interesse an der Entwicklung des Bildungswesens, er ließ 1696 im neu eröffneten Gasthof „Elephant" Tlhe town's history doesn't just start with Johann Wolfgang von Goethe. In Ehringsdorf, now part of Weimar, the remains were found of the skeleton of a woman of the Neanderthal period. The core of the oldest settlement was built on a hill, on the site where St Jacob's church now stands. The marshy lowlands of the river Ilm served settlers as a source of food, but they also brought fever and disease. So people preferred to live on somewhat higher ground. In early mediaeval times Weimar was off the main trade routes, thus remaining small and poor. It is thought that the place derived its name from these watery lowlands, because in Old High German a still expanse of water is called a "mari" or "meri." Together with the Germanic word "wiha," or holy, Weimar thus means "holy water." It will have been a long-since sunken pond or a small lake holy to the heathens. Maybe it was on the spot in the Weimar-Hallen-Park where the Schwanseeteich lies today.
Termék adatok
Cím: Klassisches Weimar [antikvár]
Szerző: Hans Lucke , Irina Kaminiarz Toma Babovic
Kiadó: Ellert & Richter Verlag
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 3892344620
Méret: 240 mm x 330 mm
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Hans Lucke művei
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