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Ernst Ullmann - Lukas Cranach d. Ä. [antikvár]

Lukas Cranach d. Ä. [antikvár]

Ernst Ullmann

Antikvár
 
Wahrlich, wenn ich den einzigen Albrecht Dürer, meinen Landsmann, dieses unzweifelhafte Genie, ausnehme, so gewährt, nach meinem Urteil, nur Dir unser Jahrhundert den ersten Platz in der Malerei . . ." So rühmt Dr. Christoph Scheurl, Wittenberger Professor der Rechte und später Ratskonsulent...
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Wahrlich, wenn ich den einzigen Albrecht Dürer, meinen Landsmann, dieses unzweifelhafte Genie, ausnehme, so gewährt, nach meinem Urteil, nur Dir unser Jahrhundert den ersten Platz in der Malerei . . ." So rühmt Dr. Christoph Scheurl, Wittenberger Professor der Rechte und später Ratskonsulent in Nürnberg, Lukas Cranach den Älteren in einem Widmungsbrief vom i. Oktober 1509. Und er fährt fort: „Nicht übergehen kann ich, . . . daß Dich jedermann wegen der wunderbaren Schnelligkeit lobt, mit der Du malst und durch die Du . . . allen Malern überlegen bist; welche Schnelligkeit Du, nach meinem Dafürhalten, durch fortwährendes Studium und beständigen Fleiß Dir erworben hast, So viel ich sehe, bist Du, ich will nicht sagen keinen Tag, sondern vielmehr nicht eine Stunde müßig; immer ist der Pinsel geschäftig . . . täglich tritt neues hervor, wohin man sich wendet, in jedem Winkel zeigt sich ein Gemälde, das die Blicke mächtig fesselt, das so gemalt ist, mit solcher Genauigkeit der Züge, daß nur wenigen das Werk als leblos erscheint, daß man glaubt, es fehle nichts als der Atem des Lebens." Andreas Bodenstein, genannt Karlstadt, pries unseren Maler in einem Poem: „So groß ist der Ruhm, dessen sich Lucas erfreut: Perspektivisch malt er den Menschen und hält es so immer. Eine vortreffliche Kunst! Malen läßt sich nur so. Maler, bekränzet mit grünendem Efeu den Landsmann aus Kronach, Hoffnung und Zierde des Lands, Hoffnung und Zier des Geschlechts." Mag manches davon auch gelehrte Schönrednerei gewesen sein, Floskel, wie sie schon in antiken Künstlergeschichten begegnet, so ist doch der Ruhm Lukas Cranachs zwar manchmal vom Glanz anderer Künstler überstrahlt worden, ganz verblichen aber ist er nie. Nach eigener Aussage wurde Lukas Cranach d. Ä. im Jahre 1472 in Kronach in Oberfranken geboren. Sein Vater Hans war Maler und Reißer für den Holzschnitt, bei ihm dürfte der Sohn seine erste Ausbildung erhalten haben. Zwischen 1495 und 1498 scheint Lukas auf der Gesellenwanderung gewesen zu sein, 1501 ist er in Coburg nachweisbar. Von seinen frühen Arbeiten ist bisher nichts bekannt geworden. Ende des Jahres 1501 oder Anfang 1502 kam er nach Wien, das damals ein Zentrum des deutschen Humanismus war. Hier erfuhr er im Freundeskreis um Konrad Celtis jene umfassende Bildung, die seine Persönlichkeit formte und ihn für sein vielfältiges Wirken in späteren Jahren rüstete. Bereits die in Wien entstandenen Werke zeigen Cranach auf der Höhe der künstlerischen Aufgaben seiner Zeit. Mit seinen Kreuzigungsbildern nimmt er teil ander neuen,frühbürgerlichen Ausdeutung christlicher Stoffe. In stärkster Dramatik spiegeln sie die Erregung der vorrevolutionären Krisenzeit und bereiten jene Auffassung des Hauptthemas der christlichen Kunst vor, die in Grünewalds „Isenheimcr Altar" von 1511 ihre reifste Ausformung erfahren sollte. Zugleich findet sich in dem Gemälde „Ruhe auf der Flucht" vom Jahre 1504 jene gleichfalls der volkstümlichen Mystik verpflichtete Verinnerlichung, die Ausdruck der subjektiven Haltung des Künstlers ist und sich ganz an das Empfinden des einzelnen Betrachters wendet. Cranach leistete damit bereits seinen Beitrag zur Umwandlung christlicher Themen in Träger eines neuen, bürgerlichen Gehaltes. Die Bildnisse der Wiener Professoren und ihrer Frauen sind Zeugnisse des Prozesses der Entfaltung menschlicher Individualität zur gesellschaftlich bestimmten Persönlichkeit. Wie die Porträts Dürers wirkten sie aber auch anregend, diesen Prozeß zu beschleunigen, und als Leitbilder, die ihm Richtung und Ziel zuwiesen. Nur in Werken Dürers hat das früh-bürgerliche Menschenbild damals bereits eine derartige Reife erlangt, wie sie Cranachs Bildnis des Dr. Johannes Cuspinian besitzt. Die Landschaftshintergründe dieser Porträts, vor allem aber die der „Schleißheimer Kreuzigung" (München) und der „Ruhe auf der 5
Termék adatok
Cím: Lukas Cranach d. Ä. [antikvár]
Szerző: Ernst Ullmann
Kiadó: VEB E. A. Seemann Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 140 mm x 330 mm
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