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Vorwort
zur ersten Auflage.
Die Einleitung in die heilige Schrift ist von mir nicht aus Neuerungssucht in eine Geschichte der biblischen Offenbarung verwandelt worden, sondern weil die frühere Weise ungenügend schien.
Wenn ich Jemanden, der mit dem Alterthume nicht vertraut ist, eine zweckmässige Einleitung zur Lesung der Reden des Demosthenes geben will, so darf ich ihm nicht bloss die Handschriften bezeichnen, worin sich dieselben erhalten haben, die Erklärer, Uebersetzer und Herausgeber nennen, welche allenfalls benützt werden können, sondern ich muss ihm die Zeitverhältnisse klar machen, woraus sie hervorgiengen, die Parteien in Athen, die Stellung der Bundesgenossen in den mace-donischen Seestädten, Philipps Pläne und Unternehmungen und manches Andere, was in den Reden nur berührt wird.
So muss auch die biblische Einleitung die Zeiten und Umstände möglichst vor uns wieder aufleben lassen, in und unter welchen die Bibel entstanden ist, und dieses geschieht durch eine Geschichte jener göttlichen Führung, wovon die heilige Schrift die Urkunde ist. Am Anfang und Ende erweitert sich der Schauplatz dieser