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1 ü ---f l,DAS BRONZEZEITLICHE GRÄBERFELD VON BATTONYA (Tafeln IVIII)VonA. GAZDAPUSZTAII. ARCHÄOLOGISCHE FORSCHUNGEN IN BATTYONYA UND UMGEBUNGA) Die topographische Lage des frühbronzezeitlichen Gräberfeldes vonBattonyaDie Gemeinde Battonya (Komitat Békés, Bezirk Mezőkovácsháza) liegt im südöstlichen Teil unseres Vaterlandes, in der Nähe der rumänischen Grenze, unweit von der Stelle, wo die Maros das ungarische Territorium betritt. Geographisch gehört das Gelände dem Schuttkegel der Maros an. Der Friedhof liegt 8,5 km nordwestlich von Battonya und befindet sich auf dem Gebiet der LPG Vörös Oktober. Hier treffen sich die Bäche Czigányka und Szárazár, beide natürlichen Ursprungs. Das bronzezeitliche Gräberfeld liegt im westlichen Ende eines 2 km langen und ungefähr I1,5 km breiten natürlichen Hügelrückens. Am gegenüberiiegenden Ufer des Czigányka-Baches erhebt sich ein ähnlicher Hügelrücken; hier finden wir in der Nähe des Ufers auch eine künstlich errichtete umfangreiche Erderhöhüng.B) Archäologische GeländeforschungenBattonya und seine Umgebung stellt für die ungarischs archäologische Forschung ein im wesentlichen unbekanntes Gelände dar. S. Borovszky, der 1897 die Geschichte des damaligen Komitats Csanád zusammengefasst hat, erwähnt vom Gebiet der Gemeinde oder ihrer Umgebung keinen einzigen archäologischen Fund.i Nahezu 50 Jahre später sind uns aus dem Fundinventar des Komitats Csanád von A. Bálint auch nur etliche spärliche Funde aus der Ur- und der Römerzeit bekannt.^ Ebenso wurde in den Jahren vor der Befreiung im Ungarischen Nationalmuseum ein Gefäss mit Buckelverzierung inventarisiert, das zur Tiszapolgár-Kultur gehört und als dessen Fundstelle Battonya angegeben ist.^Auch die Jahre nach der Befreiung brachten keine bedeutenden Änderungen in der Forschung mit sich. In den auf dem Gebiete der Gemeinde befindhchen Gödrösök" hat A. Bálint in den 1950-er Jahren eine Grabung kleineren Aus-masses durchgeführt. Hier befindet sich eine umfangreiche Siedlung der Szakálhát-Gruppe der Linearkeramik, von der vom genannten Forscher ein Gebäudeteil freigelegt wurde.^ Im Laufe einer späteren Geländebegehung kamen auch einzelne^Borovszky, S., Csanád vármegye története 1715-ig. (Bp., 1897) Band I. 16., Band II. 37-43.^ Bálim, A., Csanád, Arad és Torontál k. ee. vármegyék régészeti katasztere (Makó, 1941.). A Csanádvármegyei Történelmi és Régészeti Társulat Kiadványa. 37. V., 1014.^ Nach freundlicher brieflicher Mitteilung von I. Bognár-Kutzián.^ F. Móra-Museum Szeged, Archäologische Fund- und Angabensammlung.