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Acta Antiqua et Archaeologica Tomus XVIII. (dedikált példány) [antikvár]

Tar Ibolya

 
EINLEITUNG Mit der vorliegenden Arbeit hoffe ich eine Lücke auszufüllen: Es gibt zwar zusammenfassende Darstellungen über die Neoteriker, über die Elegie u.s.w., über die Anfange der römischen Lyrik aber fehlt eine solche. Dies hängt einerseits mit der geringen Zahl der erhaltenen Fragmente zusammen, andererseits auch damit, dass es auf diesem Gebiet verhältnismässig viele nur schwer zu lösende Probleme gibt. Da zu einzelnen von diesen immer wieder einmal kleinere Arbeiten erschienen sind und weiter erscheinen, dünkt es mir...
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EINLEITUNG Mit der vorliegenden Arbeit hoffe ich eine Lücke auszufüllen: Es gibt zwar zusammenfassende Darstellungen über die Neoteriker, über die Elegie u.s.w., über die Anfange der römischen Lyrik aber fehlt eine solche. Dies hängt einerseits mit der geringen Zahl der erhaltenen Fragmente zusammen, andererseits auch damit, dass es auf diesem Gebiet verhältnismässig viele nur schwer zu lösende Probleme gibt. Da zu einzelnen von diesen immer wieder einmal kleinere Arbeiten erschienen sind und weiter erscheinen, dünkt es mir angebracht, endlich auch eine zusammenfassende Darstellung der Anfänge der römischen Lyrik und der mit diesen verbundenen Forschungsprobleme zu versuchen. Eine Untersuchung Uber die Anfänge der römischen Lyrik ist bereits vor ihrem eigentlichen Beginn mit einem der vertracktesten Probleme unserer Wissenschaft belastet: dem Problem der literarischen Gattungen. Wie soll man den Bereich der als Lyrik zu behandelnden Gedichte abgrenzen? In der aristotelischen Poetik halten wir vergeblich nach Hilfe Umschau. Aristoteles gebraucht den Begriff Lyrik ebensowenig wie die übrigen antiken "Poetologen". Sollen wir also nur die zur Lyra gesungenen Gedichte behandeln? Aber wissen wir denn überhaupt genug darüber, welche Gedichte dies sind, und, wenn wir es wüssten, wäre eine solche Lyrik-Definition nicht allzu eng? Andererseits werden die Bestimmungen dessen, was unter Lyrik zu verstehen ist, notwendigerweise desto problematischer, je weiter wir uns von der Antike entfernen. "In der Antike nämlich war jede poetische Gattung erst in einer beschränkten Zahl von Mustern vertreten Seit der Antike haben sich aber die Muster unübersehbar vermehrt Da kein Gedicht wie das andere ist, sind grundsätzlich so viele Fächer nötig, als es Gedichte gibt - womit sich die Ordnung selbst aufhebt."1' Auf Grund dieser Schwierigkeiten und weil ich es für wenig förderlich halte, mich in eine detaillierte Diskussion

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Cím: Acta Antiqua et Archaeologica Tomus XVIII. (dedikált példány) [antikvár]
Szerző: Tar Ibolya
Kiadó: Hungaria
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 170 mm x 240 mm
Tar Ibolya művei
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