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Kovács László - Das Früharpadenzeitliche gräberfeld von Szabolcs (dedikált példány) [antikvár]

Das Früharpadenzeitliche gräberfeld von Szabolcs (dedikált példány) [antikvár]

Kovács László, László Kovács

 
VORWORT Im Jahre 1968 wurde Bilanz gezogen über die Resultate der landnahme- und früharpadenzeitlichen Archäologie, und zwecks Beseitigung der Mängel schlug István Dienes vor, umgehend mit der Erforschung jener Zentren zu beginnen, die einst Sitz eines Sippenoberhauptes, später des Gespans waren. Die Zuständigen des Ungarischen Nationalmuseums und des Kultusministeriums akzeptierten den Vorschlag und stellten bereits 1969 der zu bildenden Expertengruppe einen Betrag zur Verfügung, der die Aufnahme der Arbeiten gestattete. István...
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VORWORT Im Jahre 1968 wurde Bilanz gezogen über die Resultate der landnahme- und früharpadenzeitlichen Archäologie, und zwecks Beseitigung der Mängel schlug István Dienes vor, umgehend mit der Erforschung jener Zentren zu beginnen, die einst Sitz eines Sippenoberhauptes, später des Gespans waren. Die Zuständigen des Ungarischen Nationalmuseums und des Kultusministeriums akzeptierten den Vorschlag und stellten bereits 1969 der zu bildenden Expertengruppe einen Betrag zur Verfügung, der die Aufnahme der Arbeiten gestattete. István Dienes, György Györffy, József Korek, Júlia Kovalovszki und Gyula Nováki erörterten der Reihe nach die in Betracht kommenden Schauplätze, und schließlich einigten sie sich als ersten Schritt darauf, die Arbeiten in Szabolcs (Kom. Szabolcs-Szatmár-Bereg, Abb. l) aufzunehmen, da sich „als am ehesten erreichbares, naheliegendes Ziel" anzubieten schien, „die Schanze der Erdburg von Szabolcs zu durchschneiden und in deren Innerem den nicht genutzten Teil des neuzeitlichen Friedhofes zu erschließen". Die Leitung der Arbeiten übertrug man Péter Németh, der bei der Erforschung von Erdburgen in der Umgebung bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt hatte.' Umsichtig skizzierte István Dienes das Forschungsprogramm: „Natürlich wäre es wünschenswert für uns, außer den im Freien auf unbebautem Gelände liegenden, über eine Vorgeschichte des 10. Jh. verfügenden Machtzentren den Sitz eines Sippenoberhauptes-Gespans, d.h. die Wohnstätte des Sippenoberhauptes und späteren Gespans innerhalb der Burg, die verschiedenen Gebäude, Speicher, die Kirche des dem Gespan beigestellten Frohstes und dessen Wohnung zu erschließen sowie die Siedlung am Fuße der Burg, zusammen mit den Häusern der Händler, den Werkstätten der Handwerker freizulegen. Notwendig wäre es sogar, die Umgebung der Burgen methodisch zu erforschen: In Form großangelegter, gemeinsamer Erschließungen der frühen Ansiedlungen und Gräberfelder des militärischen Gefolges, das in Siedlungen lebte, deren Namen auf Stammesnarften zurückgehen, sowie des Dienstvolkes, das sich in Dörfern niederließ, deren Ortsnamen Berufe bezeichnen, um den Zeitpunkt ihrer Ansiedlung klären zu können." Ein bedeutender Teil dieses ausgezeichneten Plans konnte am wichtigsten unter den ausgewählten Orten verwirklicht werden - in und um die Gemeinde Szabolcs! Aus der Geschichte der civitas Szabolcs sind für uns im folgenden die ersten 250 Jahre von Interesse, von der Zeit der Landnahme bis zu ihrer Erwähnung in topographischer Hinsicht im Jahre 1357.^ Der Name des Ortes wurde in dem von Gespan Peter aus der Sippe Aba zuerst um 1067 verfaßten und nur als Abschrift erhalten gebliebenen Schenkungsbrief, der Gründungsurkunde der Abtei von Százd überiiefert, wo ein zur Burg gehörendes Grundstück benannt ist.''Der Errichtung dieser Burg, d.h. der Erdburg, gedachte Anonymus, die Arbeiten unter die Ereignisse anläßlich der Landnahme einordnend: Einer von den Vornehmen der landnehmenden Ungarn, „Szabolcs, dieser überaus weise Mann, besah sich einen Ort an der Theiß, und als er sah, wie es dort ist, ersann er, daß sich dieser vermittels seiner Stärke zum Bau einer Burg eignet. Also ließ er - auch dem gemeinsamen Ratschlag seiner Gefährten folgend - vom herbeigerufenen Gemeinvolk dort einen großen Graben schaufeln und eine wahrhaft feste Burg aus Erde errichten. Diese wird nun die Burg des Szabolcs genannt. Bald bestellten Szabolcs und seine Gefährten viele der Erdbewohner als Diener zu dieser Burg, welche man heute das Burgvolk nennt. Und nachdem sie unter dem sehr edlen Ritter namens Ekölcs Soldaten dort gelassen hatten, brachen sie auf, um weiterzuziehen ^ In der zur Zeit Stephans des Heiligen zum Komitatssitz avancierten Ortschaft fand am 20. Mai 1092 das Szabolcser Konzil statt, dessen Beschlüsse heute als sog. I. Gesetzbuch des Königs Ladislaus des Heiligen bezeichnet werden.'' Nach 1 Diaiei (1969) 257-260. 4 (Um 1067) 1267: „iuxta terram Tymar, que remancl 2 űíenej (1969) 258. Castro de Zobolchy": We;izeZ( 1860) 1.26. 3 Zusammenstellung der Angaben: A/ezo-Wé/ncí/i (1972) 5 Anonymus cap. 21. Szenlpélery (1937) 1. 62: Gvöify 110:Nr.l73;Wémeí/i(1973) 167-l70;A:rijto'(l988)418- (197.'i) 153. 419. 6 1 092/Nr. 15:„incivitateZabolch":Mnrczo/i(1902)88.

Termékadatok

Cím: Das Früharpadenzeitliche gräberfeld von Szabolcs (dedikált példány) [antikvár]
Szerző: Kovács László László Kovács
Kiadó: Instituti Archaeologici Academiai Scientiarum Hungaricae
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 200 mm x 280 mm
László Kovács művei
Bolti készlet  
Vélemény:
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