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ERSTER TEIL BLUTIGE FASTNACHTDas fahle Licht der Öllampe, die an dem Tragbalken der Decke hing, war bisweilen dem Verlöschen nahe, doch unversehens flammte es immer wieder auf und erleuchtete dürftig den Raum. Hart schlugen die eisenbeschlagenen Stiefelabsätze im Tanze auf. Im Spiele des Flämmchens versank der Saal oft in düsterem Dunkel. Die von Ruß und Staub erfüllte Luft war stickig und schmeckte bitter. In einem einzigen wirbelnden Knäuel rasten die Tanzenden durch den Saal. Heiß flog ihr Atem.An den kalten, dunkeln Fensterscheiben rann der Dunst in dichten Rinnsalen hinab.In einer Ecke des Saales war auf zwei leeren Krautfässern in aller Eile ein .Podium errichtet worden, von dem über die Köpfe der Menge hinweg die dunkelhäutigen, erhitzten Gesichter der Musikanten fettig glänzten. Der Primas triefte von Schweiß, sein Hemdkragen war schon völlig durchnäßt. Sein Fiedelbogen, von dem einige durch den scharfen Strich abgerissene weiße Roßhaarfäden im Takte der Musik lose flatterten, trieb, ja hetzte die Paare, die im Gedränge ständig aneinanderstießen, zu immer rascherem Tempo an.Lieblich ist auch deine Mutter! Untreu, Schätzchen, würd' ich dir, blickt' ich öfter hin zu ihr !