Bővebb ismertető
Einleitung.
Im heutigen Griechenland herrscht nicht eine, für alle literarischen Zwecke geltende Schriftsprache, sondern besteht ein Gegensatz zwischen der offiziellen Schriftsprache {fj KaOaQEvovoa 'die Reinsprache') und der sogenannten Volkssprache drjfxorixi] ykcbooa). Die erstere hat in weitem Umfang die altgriechischen Formen festgehalten und vermeidet gerade die gebräuchlichsten Wörter der natürlichen, vom Yolke und von Gebildeten gesprochenen Umgangssprache (wie z. B. vego 'Wasser', xgaoi 'Wein', yjcojui 'Brot', omn 'Haus"', wofür in der offiziellen Sprache vöcoq, olvog, agrog, olxia gebraucht wird). Diese Sprachform herrscht heute noch in der Prosa, d. h. in der amtlichen und wissenschaftlichen Sprache, in der Zeitung, auch im Roman, ist aber je nach Gegenstand oder auch Neigung des Schreibenden bald mehr, bald weniger mit Wörtern und Formen der Volkssprache durchsetzt. Die literarische Yolkssprache, die in fast allen ihren Formen und im Wortschatz auf der lebenden Umgangssprache des Yolkes beruht, herrscht in der lyrischen Poesie durchaus und gewinnt seit etwa 20 Jahren mehr und mehr Eingang in die belletristische und selbst wissenschaftliche Prosa sowie in das Drama. Daß diese Sprachform ihrerseits vom Einfluß der traditionellen xaÖaQsvovoa nicht völlig frei ist, besonders im Wortschatz, versteht sich. Das Wesentliche ist, daß die Volkssprache in ihren Formen und ihrem Satzbau die lebendige und natürliche Fortentwicklung des Altgriechischen zum Neugriechisclien verkörpert. Das griechische Yolk befindet sich nun seit