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Hläfen sind die Tore zur Welt!
Man verzeihe mir diesen vielgebrauchten Ausdruck, aber die Bedeutung eines Hafens läßt sich in wenigen Worten nicht treffender aussprechen. Schon immer haben die Menschen, die an der Küste leben, ihren Blick auf die See gerichtet und schließlich den Weg über das Meer zu anderen Gestaden gefunden. Zuerst war es nur der Drang in die Weite, das Verlangen und der Reiz nach dem Unbekannten, das hinter dem Horizont lag und das zu entdecken, der menschliche Geist bestrebt war. Das Meer gab dem Menschen Rätsel auf und zog ihn auf seine trügerischen Wasser hinaus. Wissensdrang und Tatenlust waren die Triebkräfte. Mit primitiven schwimmbaren Gegenständen begann vor sehr langer Zeit der erste Versuch, sich auf das Wasser hinauszuwagen. Im Laufe der Jahrtausende entstanden Boote und Ruderschiffe, mutige Männer verließen die Küstengewässer und begaben sich weiter hinaus auf das noch unerforschte Meer. Sie lernten Fische zu fangen und die silbernen Schätze des Meeres mit Netzen zu bergen. Im Mittelmeer unternahmen Phönizier, Griechen und Römer schon mit Rudergaleeren die ersten Kriegs- und Eroberungsfahrten. Doch erst dann, als man die Kraft des Windes erkannte und ihn durch das Segel zu nutzen verstand, erschlossen sich dem Menschen die Weiten der Ozeane. Alle Meere des Erdkreises konnte er jetzt mit dem Segelschiff befahren. Durch harte und seetüchtige Schiffe gelang es den Stürmen zu trotzen. Neue Inseln und Kontinente wurden entdeckt, man erkannte die großen Meeresströmungen und Windverhältnisse auf der Erde. Dieses Beobachten der Naturerscheinungen, die