Bővebb ismertető
Geleitwort
Mehr denn je brauchen wir heute Ermutigung zum Leben. Denn über uns liegt wie ein schwelender Smog die Angst vor der Zukunft und die Sorge um unsere Existenz. Sie wird verdichtet durch die Probleme, die wir uns oft selber schaffen, weil wir mit den Menschen nicht fertig werden oder mit uns selbst nicht zurechtkommen. Aus den Problemen werden Krisen, die wir kaum überwinden können. Darum schauen wir aus nach Hilfen zur Lebensbewältigung.
Genauso nötig haben wir die Ermutigung zum Glauben. Denn über all dem Schrecklichen, was wir um uns her sehen oder selbst erleben, können wir das Urvertrauen zu Gott verlieren und dadurch uns selber verlieren. Es quälen uns die Fragen: Wie kann Gott das alles zulassen? Warum muß gerade ich so sein? Warum lädt er mir so viel auf? Ich habe doch so viel gebetet, und er hat mich nicht erhört. Ich habe auf ein Zeichen gewartet, er hat es mir nicht gegeben. Er kann doch Wunder tun - warum denn nicht an mir? Ist denn der Gott der Bibel nicht mehr der Herr der Gegenwart? Dort heißt es: »Du bist der Gott, der Wunder tut«. Warum tut er sie heute nicht? Dann könnte ich wieder glauben und mein Leben ihm anvertrauen. Dann würde ich ihn gern loben und von seinen Wundern erzählen. Aber wo geschehen sie?
Sie geschehen noch! Gelegentlich liest man sogar in der Zeitung von wunderbaren Bewahrungen entgegen aller Erfahrung. Manchmal erzählt jemand von einer Rettung aus aussichtsloser Lage und fügt hinzu: Es war fast wie ein Wunder. Nein, nicht »fast« und nicht »wie« - es war ein Wunder! Sie geschehen häufiger, als wir für möglich halten. Wir merken es nur nicht, weil wir keine Augen dafür haben, weil Wunder in unser Denken nicht hineinpassen. Und doch sehnen wir uns danach.