Bővebb ismertető
Vorwort zur 2. Auflage Die positive Resonanz, die das vorliegende Lehrbuch gefunden hat, kommt auch darin zum Ausdruck, daB bereits zwei Jahre nach seinem Erscheinen eine 2. Auflage nötig wird. Unter Verzicht auf eine umfangreiche Neugestaltung wurden notwendig gewordene Aktualisierungen sowie einige Klarstellungen und Fehlerbeseitigungen vorgenommen. Der wiederholt vorgebrachten Anregung, auch morphologische Hamatologie mit aufzunehmen, wurde durch Einfügen einiger hámatologischer Bildtafeln entsprochen. Wir danken allén unseren Kritikern, auch von studentischer Seite, für die wertvollen Anregungen und verbinden damit den Wunsch, daB auch in Zukunft dieses Buch an der ihm zuteil werdenden Kritik weiter wáchst. Den Autoren danken wir ebenso wie dem SchattauerVerlag für die abermals erwiesene Hilfe, Geduld und Bereitschaft, den Wünschen der Herausgeber zu entsprechen. Aachen und MarburgH. Greiling Márz 1989A. M. Gressner Vorwort zur 1. Auflage Die groBen Erfolge der Klinischen Chemie auf technologisch-apparativem, methodisch-analytischem und theoretisch-wissenschaftlichem Gebiet habén zu einem hohen Wissensstand geführt, der eine Verselbstándigung des Faches notwendig machte. Die Aufgabengebiete der Klinischen Chemie umfassen nach einer Formulierung von Sanz und Lous (1972) die Erforschung chemischer Aspekte des menschlichen Lebens in Gesundheit und Krankheit und die Anwendung chemisch-analytischer Methoden zur Diagnose, Therapiekontrolle und Verhinderung von Krankheit. Bereits in dieser Definition kommen die beiden wesentlichen, in wechselseitiger Beeinflussung stehenden Aufgabenbereiche der Klinischen Chemie, das sind die klinisch-chemische Krankenversorgung und die pathobiochemische Forschung, zum Ausdruck. In der Krankenversorgung ist die Klinische Chemie zu einer bedeutsamen Disziplin herangewachsen. Das zeigt sich an den in der Vergangenheit jáhrlich um etwa 15-20% gestiegenen Analysenzahlen der Zentrallaboratorien und an dem sich standig ausweitenden Spektrum klinisch-chemischer Parameter, das in gröBeren Laboratorien oft mehr als 500 Einzelparameter umfaBt. Man schátzt, daB die Ergebnisse von Laboratoriumsuntersuchungen in über 50% der Fálle ausschlaggebend für die Diagnosefindung sind. Die Auswahl klinisch-chemischer Parameter aus der Palette verfíigbarer Laboruntersuchungen stellt für den klinisch tátigen Arzt einen zunehmend schwieriger werdenden EntscheidungsprozeB dar, bei dem Kenntnisse der diagnostischen Effizienz der auszuwáhlenden KenngröBe ebenso notwendig sind wie das Wissen um die práanalytische Beeinflussung, die methodischen und analytischen Grenzen sowie die Kosten der Laboruntersuchungen. Nur unter Berücksichtigung dieser Kriterien ist der Plethora klinisch-chemischer Analysen zu widerstehen und kann eine ökonomische und sinnvolle Nutzung der laboranalytischen Möglichkeiten mit einer optimalen Kosten-Nutzen-Relation eingesetzter Parameter erreicht werden. Überlegte Indikationsstellung und kritisch abwágende Interpretation von Laboruntersuchungen verlangen danach profunde Kenntnisse pathobiochemischer Abláufe des Krankheitsgeschehens. Die Pathobiochemie, synonym gebraucht mit Klinischer Biochemie oder Chemischer Pathologie, ist im Zusammenhang mit der Klinischen Chemie von Báron definiert worden als das Studium der