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MORPHOLOGISCHE VARIATIONEN DER WAAGRECHTEN WAND DES LÄNGSPARENCHYMS IM HOLZ VON TAXODIUM ASCENDENS BRONGN
M. Kedves
Botanisches Institut der Universität, Szeged (Eingegangen: 15. April, 1959)
Einleitung
Die Morphologie der waagrechten Wand des Längsparenchyms ist bei der Xylotomie der Taxodiaceen und Cupressaceen von besonderer Bedeutung. Peirce (5) spricht dieser Struktur große diagnositische Bedeutung zu, seiner Meinung nach ist dieselbe fast charakteristisch für die Art. Greguss (1) benutzt in seiner Arbeit in erster Linie die glatten und die verdickten Formen als diagnostische Merkmale, die bei den Taxodium- und Sequoiagattungen gute Unterscheidungsmerkmale bilden, und auch bei der Bestimmung der fossilen Funde gut zu verwenden sind. Maäcz (4) bringt in seiner Arbeit Daten über die quantitative Verteilung der einzelnen Verdickungstypen.
Bezüglich der räumlichen Anordnung der Verdickungen der waagrechten Wand geben die Zeichnungen Hollendonners (2) einen guten Stützpunkt. Die auf dem Tangentialschnitt beobachteten Formen hängen danach auch von der Schnittebene ab.
Zalewska (6) bemerkte bei Xylituntersuchungen an einigen fossilen Stämmen gewisse morphologische Variationen an der waagrechten Wand des Parenchyms, Kownas (3) macht bei einigen rezenten und fossilen Stämmen derartige Ver-gleichungen.
Meine Arbeit will durch die gründliche Untersuchung einer Art zu den Möglichkeiten, die an der waagrechten Wand des Parenchyms sichtbaren verschiedenen Verdickungsformen als Unterscheidungsmerkmal zu benutzen, Daten liefern.
Material und Methode
Untersuchungsmaterial ist der 10. Jahresring eines aus Somoqyvär stammenden 10 jähringen Baumstamms. Die Schnitte wurden nach Bleichung mit NaOCl mit Vesuvin gefärbt und mit Kanadabalsam fixiert. Die feinere Struktur ist mit 60x Apochromat Immersionobjek^v und lOx Ocular gut zu beobachten.
2 Acta Blologica