Bővebb ismertető
Sonderdruck aus Heft 5, 21. Jahrgang (1966), der Zeitschrift
„Klinische Medizin"
Verlag URBAN & SCHWARZENBERG Ges. m. b. H., 1096 Wien, Frankgnsse 4
Neue technische Möglichkeiten der sphärischen Positionalisation in der Unfallchirurgie
Von F. Oberna Mit 3 Abbildungen
Bei der Konstruktion von Extensionsapparaten und Operationstischen, die bei traumatologischen und orthopädischen Eingriffen benutzt werden, war man vom Anfang an bestrebt, daß zur Sicherung der Zugänglichkeit die Möglichkeit bestehe, das zu behandelnde Glied oder den Körperteil mehr oder weniger mit deren Hilfe in der Luft zu halten.
Das Auftauchen und Verbreiten in der Praxis von neueren Röntgenbildverstärker-Apparatenund deren Kombinationen mit dem Fernsehen stellte neue Erfordernisse an die Extensionstisehe. Eines dieser ist, daß die Stützteile des Tisches durchzuleuchten seien und die der Extension dienenden Teile auf die Weise ausgebildet werden, daß sie nicht in den Weg des Röntgenstrahls fallen, daß sie auch nicht die Bewegung und Einstellung des Röntgenstrahles hindern. Es ist notwendig, daß der neue Extensionsoperationstisch auch jenen Wünschen entspricht, deren Ursprung darin zu suchen ist, daß die Anwendung eines Röntgenbildverstärkers die Technik vieler traumatologischen und orthopädischen Eingriffe modifizierte und man auf diese Weise unterschiedliche und mannigfaltige Einstellungen des Körpers und der Glieder sichern könne.
Die Erfordernisse, die an einen zeitgemäßen traumatologischen Operationstisch gestellt werden, kann ich dahingehend zusammenfassen, daß auf ihm bzw. mit seiner Hilfe der verletzte Körper oder dessen Glieder in jede Körperstellung, etwa sphärisch, in dem Raum positioniert werden kann.
Bis heute war man bestrebt, diese Aufgabe mit Abänderung der alten Extensionstisehe, aber mit Aufrechterhaltung der herkömmlichen Konstruktionsprinzipien zu lösen (z. B. Admi-Orthopädietisch, Maquet-Extensionstisch usw.).
Der von mir konstruierte Operationstisch entwickelt das Prinzip der sphärischen Positionierung mit einer neuen technischen Lösung (Abb. 1).