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NICHT DIE BÄUME ALLEIND ie Bäume allein sind es nicht. Wo Wohnung ist, wird Gewöhnung. Oder umgekehrt. Es ist auch nicht allein der Weg am Zaun vorbei zum Teich. Im Sommer blühen dort Thymiankissen neben Heide und Schmiele, dem bläulichen Gras. Auf dem blanken Sand an den Schrägen sonnen sich manchmal Kreuzottern. Sie sind geschützt. Wehe, wer eine erschlägt! Die Erlen treiben aus dem steilwandigen Abflußgraben, bleiben immer Büsche, weil die Teicharbeiter sie bei jeder Grabenräumung abhacken.Der Graben begrenzt die eine Wegseite. Gegenüber die einzelnen, über den Fußweg hängenden hundertvierzigjährigen Randkiefern mag ich besonders gern. Wollte ich den Namen des Försters wissen, der sie pflanzen ließ, brauchte ich nur in alten Akten zu suchen. Aber wozu? Jedenfalls muß einer seiner Nachfolger Forstästhet gewesen sein, er hätte sonst beim letzten Kahlschlag diese Überhälter am Sandweg nicht stehenlassen. Sie sind tief-astig und krumm. Nun sterben sie langsam ab. Zwei Psalmenalter vom Sande genährt ist auch lange genug. Grobrissig ist die Brikettborke, schön zum Kähneschnitzen. Der neue Wald reicht schon weit in die sperrigen Kienäste der alten Bäume hinein. Deren knotige Wurzelwülste quer über den Fußweg ärgern mich oft, denn der pulvrige Sand daneben ist mit dem Rad nicht zu befahren. Trotzdem werde ich die Heideveteranen erhalten, auch wenn sie abgestorben sein werden. Dann nimmt ihre Wirkung eher noch zu. Nicht nur bei Vollmond. Sie werden Spechtschmieden sein, danach Brutbäume für Star, Meise, Hohltaube, vielleicht kommt auch ein Wiedehopf.