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PALYNOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN DER MIOZÄNEN BRAUNKOHLEN DER HEREND 13 BOHRUNGM. KkDVESBotanisches Institut der Universität, Szeged (Eingegangen 29. Mai, 1959)EinleitungDas Xylitmaterial der Herend 13 Bohrung stammt nach der histologischen Untersuchung von rezenten Sequoien ähnlichen Bäumen (6). Neben den Xyliten fand sich in mehreren Proben auch zu Pollenuntersuchungen geeignete Kohle. Die eingehende Untersuchung derselben erschien notwendig, da deren Ergebnisse einesteils die genauere paleobotanische Kenntnis der Kohlen der Bohrung fördern, andersteils Vergleichsmaterial zu den Ergebnissen der histologischen Untersuchungen liefern.Material und MethodeZu palynologischen Untersuchungen geeignete Kohle kam aus folgenden Tiefen der Herend 13 Bohrung zum Vorschein:149,2156,4 m/III.160,6161,6 m165.1166,1m170.2171,3m.174.3175,4m175.4176,5m.Bei der Erschließung der Sporomorphen erwies sich das auch in der Arbeit von Delcourt-Mullenders-Piérat (3) mitgeteilte Schultze-sehe Verfahren als das zweckmäßigste, bei einigen Proben mußte man aber noch eine Nachbehandlung mit HP anwenden, um die mineralischen Stoffe zu entfernen.Die Nomenklatur folgt in erster Linie der Arbeit von Thomson und Pflug (20), in einzelnen Fällen der von R. Potonié (14). Bei den Vergleichungen benutzte ich außer den erwähnten Werken aus der ausländischen Literatur Averdieck (1), Cookson (2), Erdtman (4), Felix (5), Macko (9), Manum (10) und Pacltová (13), aus der inländischen Literatur aber E. Naqy (11), Maäcz und Simoncsics (8) und die Arbeit von Simoncsics (15).