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Das Geheimnis der ungarischen Gastfreundschaft Sándor Petőfi, Ungarns Nationaldichter, schrieb in den begeisternden Tagén der Revolution 1848/49, wáre die Welt Gottes Hut, so wáre Ungarn daran der Schmuckstraufi. Es ist das Recht, ja geradezu die Pflicht eines jeden Volkes, seine Heimat für das Teuerste zu haltén. Das schliefít keinesfalls die Achtung und Bewunderung anderer Völker und Lánder aus. Als Petőfi diese Zeilen schrieb, stand Ungarn für kurze Zeit an der Spitze des Fortschritts in Európa, und das erfüllte ihn mit berechtigtem Stolz. Die Magyarén, die ihr Vaterland in Jahrhunderte wáhrenden Kámpfen verteidigen műiken, hangén besonders stark an der Heimat. Diese Liebe áufiert sich auch darin, dafi sie die natürliche Schönheit ihrer Landschaft dúrch ihre Arbeit immer wieder bereichern. Diesem Impuls entspringt auch die traditionelle ungarische Gastfreundschaft. Der Ungar möchte jeden Fremden von den Vorzügen seiner Heimat überzeugen, deshalb setzt er ihm stets das Beste vor und zeigt ihm das Schönste. Herrlich schmecken die ungarischen Speisen, und köstlich munden die feurigen Ungarnweine, das in ein Lichtermeer getauchte abendliche Budapest gleicht einer Márchenstadt aus Tausendundeiner Nacht, die unübersehbaren Weiten des Alföld und der Pufita verschwimmen in endloser Ferne, der Zauber des Ungarischen Meeres", des Balaton, prágt sich unauslöschlich ein. Die sozialistische Gesellschaftsordnung schuf wahre Wunder und verwandelte das Land in eine anziehende Schaufensterauslage des neuen Lebens. Das alles tut Leib und Seele wohl und ist eine Augenweide für jedermann, doch erst der Ungar, der all dies geschaffen und mit seinem Wesen erfüllt hat, Iáik sein Land in diesem Glanz erscheinen. Dieser eigenartige Zauber spiegelt sich auch auf den ent-