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XYLITBESTIMMUNGEN AUS DEN BOHRUNGEN BEI GANNAUND HERENDVon M. KEDVESAus dem Botanischen Institut der Universität, Szeged (Eingegangen am 8. Dez. 1958)EinleitungIm Januar 1958 wurde dem Botanischen Institut der Szegedev Universität von Herrn Geologen M. Erdélyi (Staatl. Ungarisches Geologisches Institut zu Budapest) gesammeltes Xylitmaterial aus dem mittleren Miozän zur Aufarbeitung überlassen. Eine der Proben stammt aus den Bohrungen bei Ganna und 10 aus denen bei Herend.Material und MethodikEin Teil des Untersuchungsmaterials befindet sich in amorphem Zustande und ist so für unsere Zwecke ungeeignet, während an anderen Stücken die Holzstruktur auch mit freiem Auge zu erkennen ist. Letztere konnten nach Einweichen in verdünnter KOH-Lösung leicht zu Schnitten aufgearbeitet werden.ErgebnisseZur genauen Bestimmung geeignete Lignitproben mit erhaltener Gewebestruktur kamen aus der 13. Bohrung bei Herend von folgenden Tiefen zum Vorschein:Probe Nr.aus 149,2156,4 m. / III. 165,1166,1 m.174.3-175,4m.176.4177,6m. 169,3170,0 m.170,2171,3 m. / IL Beim Vergleich der fossilen Reste mit den Geweben der heute lebenden Bäume bediente ich mich des Werkes von GREGUSS (7).Die wesentlichen xylotomischen Eigenschaften der ersten Probe sind: gut sichtbare Jahresringgrenzen (Tafel I, 1), die Markstrahlen an den Tangen tialschnitten sind ausschliesslich einschichtig (Tafel I, 2).