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MUSICAE SÄCRÄE MINISTERIUMInformationsdienst derCONSOCIATIO INTERNATIONALIS MUSICAE SACRAEROMA - PIAZZA S. AGOSTINO, 20/AVol. V, N. 1Frühling1968DIE KUNST DES CHORES(Fortsetzung):iJean-Yves HamelineII. Die derzeitigen Punkte des ProblemsEs wäre verlockend zu sagen, dass heute, im Jahre 1967, die Gegensätze zwischen Chor und Gemeinee überwunden seien. Um die Wirklichkeit genau zu kennen, müssen wir uns an die Statistik halten und an die Analyse der Tatsachen, die wir heute in unseren Kirchen vorfinden. Leider muss jedoch eine derartige Aufstellung noch gemacht werden und wir müssen uns mit ungefähren Angaben begnügen. Auch wäre es für uns erforderlich, diese Tatsachen durchleuchten zu könen, indem wir die besonderen Eigenschaften jeden Landes als Grundlage benützten.Trotz aller dieser Vorbehalte glauben wir versichern zu können, dass die derzeitige Lage einen tiefgehenden Wandel durchgemacht hat. Und ganz besonders muss darauf hingewiesen werden, dass die grundlegenden Neuordnungen, die uns die liturgische Reform als Folge des II. Vatikan. Konzils verschafft hat, und die z. Zt. noch in Gang befindliche Reform der musikalischen Formen in der kirchlichen Feier ganz entscheidende Elemente sind, die uns erlauben, das Problem unter einem gerechteren Gesichtsprunkt anzupacken, auch wenn die Lösungen noch nicht sehr klar erscheinen.2. Die grundlegenden Neuordnungen der liturgischen Reform.Wir halten es nicht für angebracht, diesen Punkt besonders zu behandeln; das würde uns von unserem Vorhaben entfernen. Wir meinen je-1 Das letzte Heft von MSM war für einige Mitglieder der Consociatio in etwa überraschend. Doch haben wir seinen Inhalt bewusst gewählt: einerseits steht die Consociatio, heute wie immer, allen offen; und anderseits schien uns er inhaltlich völlig im Einklang mit der Liturgischen Konstitution des Vatikanum II. Überdies wollte jenes Heft ein Erweis des guten Willens der Consociatio sein und ihres Verlangens nach Zusammenarbeit in spiritu caritatis.1