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März 2013 1/ * I I I I
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INHALTSVERZEICHNIS Seite
Was ist dein Trost im Leben
und im Sterben? 1-2
Körtner zum Pontifikat/dorotheo 3
Religion findet Stadt 4-5
Radiogottesdienst Erlöserkirche 5
Gottesdienst und Veranstaltungen 6-7
Religion im Radio 8
Rotes Kreuz ist 150 Jahre jung/Frauentag 9
Buchbesprechung 10-11
Andacht 12
Was
ist
dein
einziger
Trost
im Leben
und
im Sterben?
Dass ich mit Leib und Seele im Leben und im Sterben nicht mir selbst uberlassen bin, sondern meinem Heiland Jesus Christus, der mit seinem Blut für alle meine Sünden bezahlt und mich aus der Gewalt des Teufels erlöst hat.
Christus bewahrt mich so, dass mir — ohne dass mein Vater im Himmel es will — auch nicht ein einziges Haar ausfallen kann, und alles meiner Seligkeit dienen muss.
Durch seinen Heiligen Geist gibt er mir die Gewissheit des ewigen Lebens und macht mich von Herzen willig und bereit, von nun an mit ihm zu leben.
Es ist ungewöhnlich, dass ein Katechismus nicht mit Gott beginnt sondern mit dem Trost. Etymologisch hängt das Wort mit Treue und Vertrauen zusammen. Es kann auch Ermutigung bedeuten. Heute wird es auch ganz anders verwendet.
„Du bist nicht ganz bei Trost" ist eine gebräuchliche Redewendung. Wir sagen das, wenn wir meinen, der andere sei von Sinnen, mache etwas Verrücktes oder völlig Verkehrtes. Ein Mensch, der nicht bei Trost ist, ist nicht ganz zurechnungsfähig. Umgekehrt ist der Trost eine wunderbare Gabe. Wie schön, wenn ich einen anderen Menschen in seiner Not oder gar in seiner Verzweiflung trösten kann. Trost kann so heilend sein. Er ist einer der wichtigsten Schätze, die wir geschenkt bekommen haben.
Und genau diese Gabe, dieses hohe Gut, stellt der Heidelberger Katechismus an den Anfang, er eröffnet seine Lehre mit dem Trost. Er fragt nach dem Trost, wie der heutige Mensch nach dem Sinn fragt. Und er geht davon aus, dass der Mensch des Trostes bedürftig ist in einer Welt, die häufig trostlos erscheint. Deutlich wird in dieser Antwort zu Frage 1, dass diese Schrift nicht neutral und objektiv Leitsätze des Glaubens formulieren will - eine Zuschauerperspektive ist nicht vorgesehen - sondern der Glaubende und Betende wird in die Gottesbeziehung hineingenommen. Es ist das Bekenntnis, das sich der Mensch zu eigen machen kann, in dem er den bekennt, der nach der Bibel alles geschaffen hat,