Bővebb ismertető
F'ür viele Menschen hat das Wort Alaska eine bestimmte Bedeutung.Den meisten ist es ein Synonym für Freiheit, endlose Weiten und hartes, rauhes Leben. Anderen steht es für ungezähmte Natur, schimmerndes Gold in einsamen Flußläufen, Reichtum an Mineralien und fossilen Brennstoffen, die besten Angelreviere der Welt oder aber auch nur Kälte, Eis und Einsamkeit. Wie so oft hat jeder recht, jeder sieht es mit eigenen Augen. Aber liegt nicht schon in der Tatsache, daß jeder hier seine ganz individuellen Vorstellungen finden kann, ein Großteil jener Freiheit verborgen, die Alaska auszeichnet? Das Land ist so groß, daß es keiner von uns in seiner Gesamtheit erfassen kann. Eintönigkeit und Vielfalt sind ständig präsent, und wiederum hängt es nur vom Blickwinkel ab, inwieweit man sich der Herausforderung stellt, den eigenartigen Zauber des Landes zu ergründen. Seit mehr als zweihundert Jahren kamen immer wieder Menschen auf der Suche nach Verwirklichung ihrer Träume nach Alaska. Wer mag zu sagen, ob nicht die ersten Einwanderer auf ihrem Weg über die Landbrücke der Beringstraße von ähnlichen Gefühlen getrieben wurden? Viele haben das Glück gefunden, mehr noch sind gescheitert. Und es sind keineswegs nur materielle Gründe, die sie ins Land lockten. Alaska hatte viel mehr zu bieten - und seinen Reiz bis heute nicht verloren.Geowissenschaftler haben nachgewiesen, daß sich die Erdkruste aus vielen, zum Teil sehr großen Platten zusammensetzt, die, von Kon-vektionsströmen im darunterliegenden Mantel hin und her geschoben, auftauchen und wieder versinken oder überlagert werden. Diese erstaunliche Tatsache erklärt viele Erscheinungen im Landschaftsbild, über deren scheinbar willkürliches Auftreten lange gerätselt wurde. Es ist einleuchtend, daß diese Platten bei ihren Wanderungen um den Erdball Zerrungen und Stauchungen ausgesetzt sind und daß es beim Zusammenprall mehrerer Teile zu gewaltigen Auffaltungen oder Absenkungen kommen muß. All dies spielt sich selbstverständlich in geologischen Zeiträumen ab, also über Jahrmillionen hinweg. Die als Plattentektonik bezeichneten Vorgänge haben auch das heutige