Bővebb ismertető
Sammlungsgeschichte
Die Alte Pinakothek ist Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, zu denen in München vier Häuser - die Alte und die Neue Pinakothek, die Staatsgalerie moderner Kunst, die Schack-Galerie - und in ganz Bayern 15 Staatsgalerien gehören. Der Verwaltungssitz ist in einem Seitentrakt der Neuen Pinakothek untergebracht. Etwa 30.000 Kunstwerke werden von hier aus betreut. Die Zweiggalerien wurden z.T. schon im 19. Jahrhundert in Ergänzung zu den Münchner Häusern eingerichtet. So findet man zahlreiche altdeutsche Gemälde in AschafFen-burg, Augsburg, Bamberg, Burghausen, Füssen und Ottobeuren, Gemälde des Barock in Ansbach, Kulmbach, Schleißheim und Würzburg. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehen in ihren wesenthchen Teilen auf landesherrliche Sammeltätigkeit zurück. Dies hat den Bestand entscheidend geprägt: Er läßt einerseits die per-sönhchen Vorlieben einzelner Herrscher zum Ausdruck kommen, hat aber andererseits auch einzigartige Ensembles bewahrt. Darüber hinaus ist die Sammlung Spiegel der wechselvollen Familiengeschichte der Wittelsbacher: Durch das Aussterben verschiedener Familienzweige und Erbschaft, durch Zusammenlegungen und Verlagerung des Kunstbesitzes kam es zu jenem qualitativ hochwertigen Bestand, dem die Alte Pinakothek ihren Weltrang verdankt.
1528/40 Der Grundstock zur heutigen Sammlung der Alten Pinakothek wird gelegt: Herzog Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550) und seine Gemahlin Jacobaea von Baden (1507-1580) lassen eine Folge von Historienbildern für die Münchner Residenz ausfuhren, darunter Altdorfers Alexanderschlacht.
1563-1567 Bau der Kunstkammer (spätere »Münze«) unter Herzog Albrecht V. (1528-1579) durch Wilhelm Egkl. Das 1598 erstellte Inventar wird u.a. 778 Gemälde aufFühren.
1597-1651 Kurfürst Maximilian I. (1573-1651) erwirbt Hauptwerke der Altdeutschen Malerei, darunter Albrecht Dürers Vier Apostel, und stellt sie in der 1611-1617 eingerichteten Kammergalerie aus. Für (das Alte) Schloß Schleißheim bestellt er 1615/16 bei Peter Paul Rubens einen Jagdzyklus, von dem einzig die Nilpferdjagd in München geblieben ist. Etwa zur gleichen Zeit erteilt ein anderer Wittelsbacher, Wolfgang Wilhelm, Pfalzgraf von Neuburg, Jülich und Berg (1578-1653), Rubens den Auftrag u.a. für das Hochaltarbild der Jesuitenkirche in Neuburg a.d. Donau, das Große Jüngste Gericht, das später nach München gelangt.
1679-1726 Kurfürst Maximilian II. Emanuel (1662-1726) führt die Sammeltätigkeit seines Großvaters