Bővebb ismertető
ZUR TOPOGRAPHIE UND GESCHICHTE AQUINCUMS
(Vgl. dazu Lageplan I)
Die Römer hatten schon im I. Jahrhdt n. Chr. Transdanu-bien,das ganze Gebiet rechts der Donau besetzt und nannten die Provinz nach den Pannoniern, die sie im Gebiet der Save zuerst unterworfen hatten, Pannonién. Kaiser Trajan (97—117) teilte Pannonién zu Beginn des II. Jahr-hundertes in zwei Teile ; der schmälere, östliche, ungefähr diesseits von Esztergom, war Unterpannonien (Pannónia inferior) mit der Hauptstadt Aquincum. Noch später teilte Diocletian (284—305) die Provinzen wieder auf und sein Mitregent Galerius (293—311) nannte den nördlichen Teil von Unterpannonien, wo Aquincum lag, nach seiner Frau Valeria.
Auch Aquincum, ebenso wie andere Orte längs der Grenze, verdankte seine Bedeutung dem Umstände, dass es unmittelbar am rechten Donauufer lag und dass auf dem anderen, linken Ufer schon die Barbaren wohnten, gegen Norden die Quaden und südlich von diesen, zwischen Donau und Theiss, die Sarmato-Jazygen, gegen deren Einfälle die Grenze, welche somit von der Donau gebildet wurde, geschützt werden musste, so wie das überall dort geschah, wo sich der sogenannte römische Limes erstreckte. Daher entstand bei uns, auf dem rechten Donauufer — längs der Römerstrasse — eine lange Reihe von Kastellen, deren militärische Besatzung die Aufgabe hatte, die Grenze zu verteidigen. In den meisten Orten lagen Hilfstruppen zweiten Ranges und so war wohl auch