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Walther Flaig - Arlberg [antikvár]
 
ARLBERG-SKI UNDSCHNEEArlberg, das Alte Wort, ist heute weit mehr als ein erdkundlicher Name oder ein geschichtlicher BegrifF.Arlberg das heißt die Urheimat des ostalpinen Skilaufes.Arlberg das heißt Schnee in überwältigender Fülle.Arlberg das heißt Skisport im Tempo rassigster Rennen.Arlberg das heißt die beste alpine Ski-Technik und Schule.Arlberg das heißt über hundert Tourenziele und Skigipfel.Arlberg das heißt Schneeglanz und Sonnenglut.Arlberg das ist wie Fancks berühmter Arlberg-Film Der weiße Rausch" der braunen...
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ARLBERG-SKI UNDSCHNEEArlberg, das Alte Wort, ist heute weit mehr als ein erdkundlicher Name oder ein geschichtlicher BegrifF.Arlberg das heißt die Urheimat des ostalpinen Skilaufes.Arlberg das heißt Schnee in überwältigender Fülle.Arlberg das heißt Skisport im Tempo rassigster Rennen.Arlberg das heißt die beste alpine Ski-Technik und Schule.Arlberg das heißt über hundert Tourenziele und Skigipfel.Arlberg das heißt Schneeglanz und Sonnenglut.Arlberg das ist wie Fancks berühmter Arlberg-Film Der weiße Rausch" der braunen Gesellen.Dies Buch will mit einigen Worten und vielen Bildern dem Ski-Arlberg gerecht werden, vom Uranfang bis heute:Viktor Sohm und die SkipetarenMan kann Arlberg-Skigeschichte studieren soviel man mag: Alles geht auf Viktor Sohm zurück, obwohl er nicht der erste" Skiläufer am Arlberg war. Der erste Skibergsteiger dort war Hermann Hartmann, ein Zollbeamter aus Lindau. Am 18. Dezember 1899 kam er auf Skiern nach Stuben, begleitet von seinem Lindauer Kollegen Josef Ostler und von Viktor Sohm, Bregenz, diese zwei aber nur auf Schneereifen. Sie mußten denn auch Hartmann ziehen lassen. Ihre bei Fischer in Freiburg bestellten Skier waren nämlich nicht eingetroffen, ihre ersten alten Hölzer aber allzu schlecht und unförmig. Mit diesen waren sie übrigens kurz vorher schon einmal am Arlberg gewesen, ober ohne einen Skigipfel zu versuchen. Während sie sich vergeblich mühten, den Erzberg zu ertrotzen, vollbrachte Hartmann fast mühelos die erste Skibergfahrt am Arlberg: Er bestieg den Galzigg (2185m, S. 2, 26) und fuhr aufs höchste begeistert wieder noch Stuben hinab zu den Freunden. Jetzt waren sie alle drei endgültig für den Ski gewonnen, und als die neuen Skier kamen, feierten sie schon UTage später Neujahr 1900 als Skiläufer auf dem Gipfel der Schesaplana (2969 m)!Hartmann hatte seinerzeit in Starnberg durch einen Schweden die Skier kennengelernt und war ein guter Läufer, der in Lindau viele für den Skilauf gewann.Den ersten Arlberg-Touren und Versuchen mit Skiern gingen (neben denen mit Schneereifen) auch solche mit sogenannten Münchner Schneeschuhen" es waren Kanadische Schneeschuhe voraus. G.Herold (Lindau) bestieg mit ihnen am 25. Februar 1900 die Schindlerspitze. Er führte aber auch die erste Skibesteigung des Sdiindler" (2645 m, vgl. S.32, 33) schon am 17. März 1900 mit Fellskiern" allein durch. Die Fellskier, das war die erste, von Dr. M. Madiener erfundene Fellbespannung, wobei die Felle eingelassen und aufgenagelt waren. Die Skier hatten keine Führungsrinne. Die erste Skibesteigung der Valluga (2811 m, vgl. S.31, 43, 4951) machte er mit V. Sohm am 8. Dezember 1901, wobei sie allerdings wegen Sturm auf der Südwestschulter umkehrten, dort, wo man heute vom Paziel herkommend die Skier zurückläßt. Den Peischlkopf (2415 m, vgl. S. 23) hatte er schon vorher mit Ostler am 19. März 1900 befahren. Zunächst war also St. Christoph der Mittelpunkt des Skibetriebes am Arlberg. Er wurde sowohl von Stuben als auch von St. Anton her gewonnen.Ein kleiner treuer Kreis wuchs zusammen und gründete ein Jährlein nach Hartmanns Galzigg-Skifahrt bei Vater Trojer (vgl. unten) in St. Christoph am 3. Januar 1901 den Skiklub Arlberg" = SCA. mit dem Sitz in St. Anton.Die Zahl der Skifahrer nahm jetzt schnell zu, zumal in Vorarlberg. Wie H. Hartmann in Lindau, so war Sohm in Vorarlberg das Vorbild, der Anreger, Lehrer. Und well er den Arlberg liebte, so zog er immer wieder und wieder dort hinauf, zuerst nach St. Chistoph, dann nach Zürs, das er schließlich bevorzugte, während andere wieder St. Christoph mehr liebten.

Termékadatok

Cím: Arlberg [antikvár]
Szerző: Walther Flaig
Kiadó: F. Bruckmann AG
Kötés: Félvászon
Méret: 180 mm x 250 mm
Walther Flaig művei
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