Bővebb ismertető
VORWORTDiese Fibel ist aus der Notwendigkeit zur Suche nach einer Hilfestellung für das Lehrfach deutsche Nationalitätenkunde - in allen Stufen ungarischer Lehranstalten - entstanden. Die bestehenden Mundartausgaben vom selben Autor: TES HEMR KHAT, SO HEMRS KMACHT, SO HEMR KLEBT haben sich als schwer praktikabel für nationalitätenkundliche Zwecke erwiesen, weil nur noch wenige aus ungarndeutsch sprechenden Familien stammenden Lehrkräfte, Studenten und Schüler damit arbeiten können. Da sich der Autor im DEUTSCHEN SPRACHFORUM SZEGED, der Arbeitsgemeinschaft mit Deutschpädagogen, zum Ziel gesetzt hat, die deutsche Sprache und ungarndeutsche/donauschwäbische Volkskunde in Praxis und Schrift zu fördern, hat er sich gerne der Mühe unterworfen und sein umfassendes mundartliches Material - aus rund 25-jähriger Sammlung und Feldforschung - ins Hochdeutsche übersetzt, bzw. Übersetzen lassen. Möge daher dieses Buch auch ein Anstoß zur fruchtbaren Forschung junger Menschen sein in einer Zeit, da das Ungarndeutschtum/Donauschwabentum nur noch wenige Möglichkeiten bietet zur Befragung der Erlebnisgeneration mit bewussten Erfahrungen aus der Zeit vor der Vertreibung (1945^-7).Für die Untersuchung wurde ein repräsentativer Bevölkerungsteil der Ahnen ausgewählt, welcher der vielfältigen Wirklichkeit am nächsten steht und zahlreiche Vermögens-, Arbeits- und Lebensfaktoren einer großen Mehrheit der Batschkaer Ungarndeutschen repräsentiert. Die Ahnen, auf welche nachfolgend zurückgeblickt wird, siedelten auf dem Gebiet der Nord-Batschka bzw. der südlichen Tiefebene des Karpatenbeckens und gehörten in großer Mehrheit zu den Nachkommen der Theresianischen Siedler aus dem römischkatholischen Teil Süddeutschlands. Meist gottesfürchtig und fromm richteten sie, von Anfang an, ihr Leben nach christlichen Maßstäben aus und verstanden es, diese Lebensanschauung auf die nachfolgenden Generationen zu übertragen. Den vielfältigen Einfluss der Ahnen spürte man bis zur Vertreibung. Nur dadurch ist es auch der letzten Erlebnisgeneration (geboren vor 1940) noch möglich, rückblickend darüber zu berichten.Zum besseren Verstehen der fachlichen Mundartausdrücke sei auf das LEXIKON DONAUSCHWÄBISCH - DEUTSCH hingewiesen, da an vielen Stellen dieses BATSCHKAER AHNENSPIEGELS, aus sprachdokumentarischen Gründen, auf sie nicht verzichtet werden kann, doch der Lese-fluss nicht durch Fußnoten gestört werden soll. Ähnlich verhält es sich mit den grammatischen Abweichungen zur hochdeutschen Rechtschreibung:ifC