kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

 
Berliner Luft - Berliner Tempo - Berliner Schlagfertigkeit: Fluidum einer Stadt, die lebendig ist wie kaum eine andere. Was prägt ihr Antlitz? Was unterscheidet ihre Einwohner von den Bewohnern anderer Städte? Ein verwegener Menschenschlag ist es nach Goethe, der Kluges und Richtiges sagt über diese Verwegenheit, die doch am Ende nichts weiter war als das Sichbehaupten-müssen unter allen Umständen, auch in widrigen, und die in der Wahl der Mittel dazu nicht sehr wählerisch sein konnte und sein durfte. Es gehörten harte Fäuste dazu,...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
2440 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
Berliner Luft - Berliner Tempo - Berliner Schlagfertigkeit: Fluidum einer Stadt, die lebendig ist wie kaum eine andere. Was prägt ihr Antlitz? Was unterscheidet ihre Einwohner von den Bewohnern anderer Städte? Ein verwegener Menschenschlag ist es nach Goethe, der Kluges und Richtiges sagt über diese Verwegenheit, die doch am Ende nichts weiter war als das Sichbehaupten-müssen unter allen Umständen, auch in widrigen, und die in der Wahl der Mittel dazu nicht sehr wählerisch sein konnte und sein durfte. Es gehörten harte Fäuste dazu, harte Fäuste für den kleinen Mann in Berlin, um im Lebenskampf nicht den kürzeren zu ziehen. Für die Poesie des Daseins blieb in den Hinterhöfen, Kellerwohnungen und Mietskasernen wenig Zeit und kaum Gelegenheit.Was gab trotz allem der Stadt ihren Zauber, machte sie seit gut 250 Jahren zum liebevoll bespöttelten Spreeathen? Es fiel das Wort zuerst In einem Lobgedicht. Was der Berliner inoffiziell über diese ersten Jahrzehnte des Aufstiegs zur Weltstadt dachte, das steht allerdings auf einem anderen Blatt. Denn im Jahre 1701 wurde Berlin zwar königliche Residenz und erfuhr damit eine gesteigerte Bautätigkeit, aber zwei Jahre später mußte auch ein Armendirektorium eingerichtet werden, um wenigstens der äußersten Not zu steuern. Und im Jahre 1710 erlebten die Berliner den Bau eines Pesthauses auf dem Gelände der heutigen Charité und 1714 die Einebnung des beim Schlosse gelegenen Lustgartens als Exerzierplatz.Es war nicht weit her mit Preußens Glanz und Gloria. Während die Stadt ihr bauliches Antlitz erhielt, die Straße Unter den Linden zu einer Prachtstraße wuchs, seit 1695 am Zeughaus gebaut wurde, der bekannte Baumeister und Bildhauer Schlüter in ewiger geldlicher Misere mit dem Umbau des Schlossesbeschäftigt war, das alte Köllnische Rathaus zwecks Errichtung eines neuen 1709 abgerissen wurde, hungerte - wenn wir den alten Aufstellungen des Armendirektoriums trauen - ein großer Teil ihrer Bevölkerung. Noch 1788 war es jeder zehnte Einwohner, der vom Armendirektorium verpflegt wurde, weil ihm die eigenen Mittel dazu fehlten. Das waren Verhältnisse und Lebensumstände, die ein gut Teil der Verwegenheit dieses Menschenschlages erklären, sicher auch seine Schnoddrigkeit und Schlagfertigkeit - und die Hartnäckigkeit, mit der die Berliner aus der einstigen Hauptstadt des Militärstaates Preußen schließlich die Hauptstadt des ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staates, der Deutschen Demokratischen Republik, schufen. Es war ein langer, steiniger Weg von der kleinen Handelsniederlassung auf ein paar trockenen Sandhügeln im Sumpf der Spreeniederung bis zu den hellen, in Grünflächen eingebetteten Hochhäusern um den Telespargel, den Fernsehturm, im Herzen des neuen Berlin. Im Zentrum unserer Hauptstadt, wo heute die Geschicke unseres Staates gelenkt werden, in dem Viereck zwischen dem Staatsratsgebäude am Marx-Engels-Platz, dem Haus des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, dem Ministerium für Kultur und dem Sitz des demokratischen Magistrats von Groß-Berlin, dem Rathaus, entstand Berlin vor über siebeneinhalb Jahrhunderten.Schon im Mittelalter, nachdem die Zwillingsstädte Berlin und Kölln um 1200 an der schmälsten Stelle zwischen zwei Höhenzügen, dem Teltow und dem Barnim, an einer Furt durch die Spree in Höhe der heutigen Mühlendammbrücke entstanden waren, hieß es für die Einwohner, sich vor den allzu frechen Übergriffen des märkischen Adels zu schützen. Dieser niedere märkische Adel - zu hoch dafür geboren, einer

Termékadatok

Cím: Berlin - Hauptstadt der DDR [antikvár]
Szerző: Erik Hühns Gerhard Kiesling Ingeborg
Kiadó: VEB F. A Brockhaus Verlag
Kötés: Vászon
Méret: 240 mm x 310 mm
Erik Hühns művei
Gerhard Kiesling Ingeborg művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet