Bővebb ismertető
In den letzten Jahren sind in vielen Ländern Lehrwerke erschienen, in denen Bilder eine wichtige Rolle spielen: Während früher das Hauptgewicht auf Texte gelegt wurde, findet man heute Bilder als gleichberechtige Informationsquelle. Für viele Lehrer und Lehrerinnen sind die Bildmaterialien ambivalent: Einerseits möchten sie gerne Bilder im Unterricht einsetzen, ihn damit motivierender gestalten, andererseits jedoch reichen die bisher bekannten und bewährten Methoden der 1 extanalyse für die Arbeit mit Bildern nicht aus. Wir werden uns nur mit den stehenden" Bildern beschäftigen. Videos, Filme, alle Formen der laufenden" Bilder werden hier nicht behandelt. Lesen Sie hierzu die Fernstudieneinheit Video im Deutschunterricht. Die vorliegende Fernstudieneinheit hat ein doppeltes Anliegen: Es geht einmal um den Umgang mit Bildern im Deutschunterricht, zum anderen geht es um den speziellen Umgang mit Bildern im Landeskundeunterricht bzw. um landeskundliche Bilder. Die Trennung ist nicht sehr scharf, denn es gibt nur wenige Bilder - zumindest in den kommunikativen Lehrwerken* die keine landeskundliche Aussage haben: Selbst ein Bild zur Verdeutlichung von Begriffen - etwa ein Frühstückstisch - enthält indirekt eine landeskundliche Information: so frühstücken die" Deutschen - in Anführungszeichen, weil die" Deutschen genauso wenig wie andere Nationen eine einheitliche Frühstückskultur haben. Der in den Femstudieneinheiten vertretene Ansatz einer interkulturellen Landeskunde* befaßt sich weniger mit der Frage der Norm (die" Deutschen) als mit einer gleichberechtigten Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur und mit der Zielkultur*. Die Arbeit mit Bildern im Deutschunterricht hängt von verschiedenen Faktoren ab: >von dem ausgewählten Bildtyp, >von den (didaktischen) Funktionen der Bilder, >vom Lernziel, >vom methodischen Umgang mit Bildern, >von den Sehgewohnheiten der Lernenden und damit von der Aufnahme der Bilder (Rezeption*). Im Unterricht fallen diese Faktoren zusammen, wir trennen sie, um die hinter dem Titel Bilder in der Landeskunde stehenden Prozesse in ihren Detailabläufen zu verdeutlichen. Dabei wird in allen Kapiteln neben allgemeinen Aspekten die Rolle der Landeskunde systematisch berücksichtigt. Kapitel 1 beschäftigt sich allgemein mit der Frage, welche Argumente für die Verwendung von Bildern im Unterricht sprechen. Dabei werden Sie Ihre eigenen Erfahrungen reflektieren. Kapitel 2 beschäftigt sich damit, Bilder unter einem landeskundlichen Blickwinkel zu betrachten. In den Bildern aus Lehrwerken sollen Sie Vertrautes und Fremd erkennen und Informationen über das Leben und Verhalten der Menschen in Bundesrepublik Deutschland entnehmen.er Kapitel 3 bietet eine Übersicht über die verschiedenen Bildformen - Fotos 7 u nungen etc. - an, also eine Bildtypologie. Dabei geht es auch um die verschiede10 Wirkungen und Möglichkeiten der einzelnen Bildformen.nen Kapitel 4 analysiert die didaktischen Funktionen der Bilder, die auch von d Lernzielen abhängen. Sie erhalten so gleichzeitig Auswahlkriterien für Bilder, die S^ auf Bilder der Lehrwerke, die Sie benutzen, übertragen können. Kapitel 5 nähert sich einem spannenden, aber noch wenig erforschten Gebiet, de Rezeption: Wie wirken Bilder? Wie wirken Bilder im Fremdsprachenunterricht^ Welche Rolle spielt die eigene Bildkultur?