Bővebb ismertető
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Eine Gegend, eine Landschaft, kann gefallen wie ein Mensch; man liebt sie wie seinesgleichen, ohne nach Gründen zu fragen. Sie gefallen, denn sie gehören zur Heimat. So geht es auch mit dem Törzburger Land, der Bran-Gegend, mit ihren Hügeln und Tälern, mit den Häusern, die an den Hängen des Vorgebi rges zwischen dem Gebi rgsstock des Bucegi und dem Piatra Craiului, also dem Königstein, am Turcul-Bach entlang, verstreut oder zu luftigen, laubgrünen Dörfern vereint stehen.
Die Sage vom alten Bran und seinen vielen Söhnen, von denen jeder eines der 14 Dörfer und Weiler als Erbteil auf immer erhielt, ist wohl genauso alt wie jene Dörfer: Bran, Poarta, Prede-lut, Sohodol, Simon, Moieciu de Jos, Moieciu de Sus, Cheia, zijircioara, Pestera, Mägura, Sirnea, Fundata und Fundätica. Sie ziehen sich längs des wichtigsten und ältesten Verbindungsweges zwischen Siebenbürgen und der Walachei hin — der Törzburger Paßstraße.
Die Gegend hat in ihrer Gesamtheit die Form einer natürlichen Festung, die ringsum von Plateaus und Gebirgsmassiven umgeben ist. Die Bucegi-Kette schlitzt das Tal im Osten und der Königstein im Westen, während der nördliche und der südliche Ausblick von der Höhe des Königsteins, beziehungsweise der Leaota-Kette begrenzt sind.
Archäologische Grabungen im LImkreis der Ortschaften Pestera und Mägura haben Siedlungsreste schon aus der mittleren Altsteinzeit (60 000-40 000 v.u.Z.) zutage gefördert. Bei Pestera wurden Spuren aus der jüngeren Bronzezeit gefunden.
Das Vordringen der Römer in den Südosten Siebenbürgens läßt sich an den Castra ablesen, die sie hinterlassen haben, so etwa jenes Cumidava vom Eingang in die Bran-Klamm bei Risnov.
Für das Mittelalter belegen Urkunden die Entfaltung der vergangenen Zivilisation dieser Gegend und den regen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen der Bevölkerung der Nordhänge und jener der Südhänge der Karpaten.
Als der Deutsche Ritterorden sich 1211 im Burzenland niederließ, war dieses schon von der bodenständigen rumänischen Bevölkerung als „Land" organisiert.
Die Geschichte des Gebietes um Bran ist seit dem 14. Jahrhundert eng mit der Burg verbunden, die an einem der wichtigen Tore Siebenbürgens zur Walachei erbaut wurde. Die Absicht, in diesem Gebirgspaß eine Burg zu bauen, geht auf das Jahr 1364 zurück. Die Urkunde Ludwigs I. von Anjou, die diese Absicht verwirklichen sollte, wurde am 19. November 1377 ausgestellt und verlieh den Kronstädtern das Recht ,,mit eigenem Fleiß und Preis eine Burg aus Stein" aufzuführen. Dafür wurden ihnen etliche Privilegien über die 13 Marktgemeinden des Burzenlandes, die ihnen ,,von alters her" zustanden, bestätigt, so das Nutzungsrecht über das Turkesch-Feld und die Verminderung des Königszinses. Auch die Zollgrenze sollte von Rucär nach der Törzburg verlegt werden. Ludwig von Anjou behielt sich dagegen „für alle Zeiten" die Einsetzung und Enthebung des Rieh-