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Gabriel Zelenay - Bratislava [antikvár]
 
Sjd Vr—t.^^EFREIT VON DEN FESSELN DER VERGANGENHEIT, KÖNNEN WIR heute ohne Vorurteile und mit lebendigem Sinn die grossen fortschrittlichen Bestrebungen be- greifen, die am Hange der Kleinen Karpathen an den Ufern des mächtigen Donaustroms die Stadt Bratislava geformt haben; diese altertümliche S'tadt, welche durch Arbeit und Kraft der Werktätigen zur lebendigen Metropole der Slowakei geworden ist, um den freudigen Sieg fried licher Aufbauarbeit zu künden. Entscheidend für die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung Bratislavas...
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Sjd Vr—t.^^EFREIT VON DEN FESSELN DER VERGANGENHEIT, KÖNNEN WIR heute ohne Vorurteile und mit lebendigem Sinn die grossen fortschrittlichen Bestrebungen be- greifen, die am Hange der Kleinen Karpathen an den Ufern des mächtigen Donaustroms die Stadt Bratislava geformt haben; diese altertümliche S'tadt, welche durch Arbeit und Kraft der Werktätigen zur lebendigen Metropole der Slowakei geworden ist, um den freudigen Sieg fried licher Aufbauarbeit zu künden. Entscheidend für die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung Bratislavas war die geogra- phische Lage dieses Grenzgebietes an einer der ältesten und wichtigsten Donaufurten, die schon im Altertum eine bedeutende Rolle spielte und die wichtigsten, über die Flüsse Morava und Odra führenden Handelsstrassen der barbarischen Gegenden mit dem Wirtschafts- und Kulturgebiet der zivilisierten Welt verband. Der Verkehr und Tauschhandel mit dem römischen Sklavenreich beschleunigte die Auflocke- rung der Bande der Urgemeinschaft der Barbaren im Donaugebiet, wie dies auch die Funde keltischer Siedlungen unter dem Schlossberg von Bratislava und jene der Siedlungen in der Ebene beweisen, insbesondere die Entdeckung einer 'keltischen Töpfersiedlung auf dem heutigen Gottwald-Platz. Infolge der Expansion des römischen Reiches nach Norden gelangte die wichtige Donaufurt bei Bratislava unter die Kontrolle der römischen Legionen, die hier einen Beobach- tungspunkt und ein Militärlager errichteten, um den ungestörten Flussübergang gegen Angriffe der Barbaren zu sichern. Unter den zahlreichen barbarischen Völkern, die nach dem Fall des römischen Reiches sich des Donaubeckens bemächtigten, gelangten im 6. Jahrhundert die Slawen zur Bedeutung, welche nach wiederholten Versuchen um staatliche Selbständigkeit im 9. Jahr- hundert sich im Grossmährischen Reiche vereinigt haben. Das Grossmährische Reich war als mächtiger Wall gegen die nach Osten gerichteten Expansionsbestrebungen des Westens gedacht und verbreitete mit Hüfe des Byzantinischen Reiches slawische Kultur in slawischer Sprache, um so den wachsenden politischen Einfluss der deutschen Bistümer einzudämmen. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Bratislava eine der bedeutendsten Wallburgen des Grossmährischen Reiches war, wenn auch ihre erste historische Erwähnung erst aus der Zeit des Untergangs dieses Reiches stammt. Der Überlieferung nach spielte sich die Entscheidungsschlacht, die den Ungarn die Vorherrschaft im Donaugebiet sicherte, im Jahre 907 in der Nähe von Bratislava ab. Diese mächtige Burg spielte später bei den wiederholten Kriegszügen gegen die Ungarn eine wichtige Rolle und wurde im Grossgausystem des ungarischen Staates im XI. Jahrhundert Sitz eines Grenzkomitates. Unter dem sicheren Schutz der Burg Bratislava entstand eine Reihe von Siedlungen, die im XII. Jahrhundert königliches Eigentum bildeten. Die Bewohner dieser Sied- lungen waren königliche Untertanen der Burg und beschäftigten sich mit Landwirtschaft, Wein- bau und Fischerei. Die steigende Bedeutung des Weinbaus im mittelalterlichen Tauschhandel sicherte diesen Siedlungen einen bemerkenswerten Aufschwung und so auch die Möglichkeit zur Entfaltung von Gewerben. Die einstigen Namen der ehemaligen Siedlungen der Burg von Brati- slava deuten darauf hin, dass die leibeigenen Handwerker der Burg in selbständigen, je nach dem Gewerbe und in konsequenter Arbeitsteilung gesonderten Siedlungen lebten. Die Erzeugung und der Warenumsatz waren bedeutend und die günstige Lage der unter der Burg befindlichen

Termékadatok

Cím: Bratislava [antikvár]
Szerző: Gabriel Zelenay , Jozef Buncák , Jozef Novy , Ladislav Noel Ladislav Roller
Kiadó: Osveta
Kötés: Vászon
Méret: 230 mm x 300 mm
Gabriel Zelenay művei
Jozef Buncák művei
Jozef Novy művei
Ladislav Noel művei
Ladislav Roller művei
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