Bővebb ismertető
Bratislava, Preslawa, Buzänä, Preßburg, Pozsony, Posonium, Presporok und noch viele weitere Namen I fanden im Laufe der Zeit zur Bezeichnung der Stadt Verwendung. Im 15. Jahrhundert bezeichneten die Humanisten sie mit einem künstlich gebildeten Wort, das den Namen des Flusses, an dem die Stadt liegt, enthält, als Istropolis. Aus der keltischen Bezeichnung desselben Flusses hat sich der Name Donau, Dunaj, Danube entwickelt. Die älteste Siedlung entstand in diesem Bereich auf einer Terrasse oberhalb des linken, nördlichen Flußufers. Das Gebiet rechts des Flusses war für eine Besiedlung ungeeignet, da der Fluß hier alljährlich über sein Ufer trat, so daß sich immer wieder neue Seitenarme und Inseln bildeten. Seit etwa zehntausend Jahren ist das Stadtgebiet ohne Unterbrechung besiedelt. Verschiedene Völkerschaften haben hier gelebt, die nach und nach hierher kamen und die ursprüngHche Bevölkerung verdrängten und später selbst weichen mußten, um nachfolgenden Platz zu machen. Schließlich ließen sich hier definitiv Slawen nieder, die sich teilweise mit der vorslawischen Bevölkerung assimilierten und sich allmählich auch mit Ungarn und Deutschen vermischten, die sich später hier ansiedelten. Im 9. Jahrhundert errichteten die Slawen oberhalb der Donau auf einem Ausläufer der Kleinen Karpaten anstelle einer verfallenen keltischen Festung eine mächtige, mit Holz- und Erdkonstruktionen befestigte Burganlage. Auch an deren Fuß fand man Reste aus keltischer und spätrömischer Zeit. An dieser Stelle entstand zu Beginn unseres Jahrtausends eine Marktsiedlung, in der Menschen verschiedenster Nationalität Handel trieben. Bereits längst zuvor, zur Bronzezeit, war derselbe Ort Treffpunkt von Kaufleuten, da sich hier eine Kreuzung bedeutender Handelswege befand, die den Warenaustausch zwischen dem Norden und Süden sowie in der Ostwestrichtung ermöghch-ten. Man kann davon ausgehen, daß im 11. Jahrhundert neben der einheimischen slawischen Bevölkerung auch arabische, deutsche, jüdische, italienische und andere Kaufleute und Handwerker hier lebten. Vermutlich bereits während der Regierungszeit des ersten ungarischen Königs, Stephans L, wurde hier für die deutschen