Bővebb ismertető
In den 1200 Jahren seiner Geschichte hat Bremen seine Bedeutung immer aus dér wirtschaftlichen Funktion als Hafen- und Handelsplatz bezogen. Báuerliche und handwerkliche Produktion und die im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte Industrie habén sich daran ausgerichtet. Auch die Anlage weiterer Háfen weserabwárts - des ersten künstlichen Hafenbeckens bei Vegesack seit 1619, um dessen Situation sich spáter das heutige Bremen-Nord entwickelt hat, und des neuen Bremer Hafens an dér Wesermündung seit 1827, dér zum Keim dér Entwicklung einer eigenen neuen Stadt wurde - hangén damit zusammen. Die politischen Strukturen des aus den Stadten Bremen und Bremerhaven bestehenden Stadtstaates habén sich nach den wirtschaftlichen Erfordernissen und den Kráfteverháltnissen dér beteiligten gesellschaftlichen Gruppén entwickelt. Bremen begann als karolingischer Stützpunkt und entwickelte sich als erzbischöfliches Zentrum. Schon um 1200 konnten die am Femhandel beteiligten Bürger erste Formen von Selbstbestimmung gegenüber dem erzbischöflichen Stadtherrn praktizieren. Historisch wenig jünger sind aber auch politische Auseinandersetzungen sowohl innerhalb des Patriziats wie zwischen Patriziat und Zünften. Die Umstánde republikanischen Handelns und Denkens, Auseinandersetzungen mit áufieren Kráften wie innere Kámpfe sind in Bremen deshalb seit dem Mittelalter gelaufig. Die republikanische Verfassung wurde trotz vieler Rückschláge gégén mittelalterliche bischöfliche Stadtherren, neuzeitliches Territorialfürstentum, Kaiserreich und Naziregime weiterentwickelt und behauptet. Aber es war eine Verfassung des Patriziats, in dérén Rahmen es - bis hin zu den Revolutionen um 1848 und 1918 - immer wieder zu Gegenbewegungen kam. Diese erreichten zwar Verfassungsánderungen im Sinne eines Prozesses dér Anpassung, führten aber selten lángerfristig zu Machtveránderungen. Erst seit 1947- nach dem Erlafi dér neuesten Bremischen Verfassung, die bremische republikanische Traditionen mit neuen Formen parlamentarischer Demokratáé vereinigt - hat eine aus dér Arbeiterbewegung hervorgegangene Massenpartei über 30 Jahre die Regierung des Stadtstaates stellen können. Die Umweltstruktur beider Stadte - die Formen dér umgebenden flachen Landschaft, dér Charakter dér Flufíláufe, die Richtungen dér Verkehrswege, die Rés te báuerlicher Wirtschaft um die Stadte herum und dér Komplex dér Stadte selbst - ist das Ergebnis dér wirtschafdichen und polidschen Geschichte des Stadtstaates. Sie bildet den Rahmen für das Arbeitsleben, das politische Leben, das kulturelle Leben dér einzelnen Bevölkerungsgruppen. Sie ist dér Hintergrund für die gemeinschaftlichen oder individuellen Freizeitbescháftágungen. In ihr findet das priváté Leben dér Einwohner statt. Dér an dér Weser langgestreckte Komplex dér álteren Stadt Bremen mit seinen 580000 Einwohnern unterscheidet sich von dem Bremerhavens vor allém durch die Struktur dér in dér