Bővebb ismertető
Budapest ist die Stadt dei Bäder verkünden die Fremdenverkehrsprospekte mit vollem Recht. Aber ebenso begründet können wir unsere Hauptstadt auch die Stadt der Höhlen nennen. Die beiden Begriffe stehen miteinander in engstem Zusammenhang, denn die Höhlen des Budaer Gebirges wurden vor ungefähr einer Million Jahren von denselben Thermalquellen ausgestaltet und mit Zierden versehen, von welchen heute die berühmten Bäder gespeist werden.Die Anzahl der sich innerhalb des Verwaltungsgebietes von Budapest unter der Erdoberfläche dahinziehenden Höhlen ist sehr bedeutend: es werden da 90 Naturhöhlen von mehr als 2 m Länge in Evidenz gehalten.In Hinsicht der Größe steht die Burghöhle mit ihrer Länge von mehr als 10 km an erster Stelle. Dann kommen drei bedeutende Höhlen eng nacheinander; die Höhle von Mátyás-hegy (4,6 km), die Höhle von Pál-völgy (4,3 km) und die Höhle von Ferenc-hegy (4 km).Die Erschließung der im Jahre 1984 entdeckten Höhle von József-hegy schreitet in schnellem Tempo vorwärts; die Länge ihrer bekannten Strecken beträgt bereits auch mehr als 4 km. Die Höhle von Szemlö-hegy steht mit ihrer kaum über 2 km Länge an letzter Stelle; in betreff des ästhetischen Wertes nimmt sie jedoch die Wette mit den anderen Höhlen auf und übertrifft sogar die meisten von diesen.Erschließung, Erforschung und Ausbau der Höhle von Szemlö-hegyIm Herbst des Jahres 1930 hat man auf einem neben dem Zöldmáli út gelegenen Grundstück (heute: Barlang utca 10.) im Laufe von Gesteinsabbau auf eine in die Tiefe hinabführende enge Öffnung gestoßen. Der Inhaber des Grundstückes: der Apotheker Géza Miklóssy verständigte darüber die Höhlenforscher- des Touristenvereines der Budapester Universitäten. Zwei Mitglieder des Vereines: Károly Sebők und András Futó erschienen am 15. September mit Seilen und Lampen ausgerüstet an Ort und Stelle. Mittels Aushebung einiger größerer Steine erweiterten sie die enge Öffnung, ließen sich in den vorerst senkrechten, sodann steil abfallenden, an schönen Lösungsformen äußerst reichen röhrenförmigen Gang hinab, welcher später die zutreffende Benennung ,,Wirbel-Gang" erhielt, und erreichten schließlich dessen blindes Ende.Am 20. September setzten Hubert Kessler und András Futó die Erschließungsarbeiten fort: mittels Ausbrechung des sich veren-