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Schon die Natúr selbst hat diesem Land seine festen Umrisse gegeben. Volle tausend Jahre verláuft seine Grenze, insbesondere im Westen, den Gebirgszügen entlang, die es fast überall ringsum einschlie&en. Es war seit Urzeiten der Knotenpunkt vieler Handelswege, ein Land, in dem nationale und dynastische Interessen aufeinanderprailten und wohin gar oft die Heere so mancher Eroberer hinzielten, aber auch ein Gebiet, das von den verschiedensten Strömungen kulturellen Geschehens und starken gedanklichen Wirbeiwinden erfa&t worden war. Es hat jedoch keinen dieser Impulse nur passiv angenommen, sondern trat im Gegenteil oft ais Brennpunkt auf, dem kühne Gedanken und Tatén entsprangen. Als Angebinde gab die Natúr der Tschechoslowakei die Schönheit ihrer Berge, gro&e Waldfláchen, romantische Felsgebilde, reiSende Gebirgsströme, malerische Tropfsteinhöhlen, heilkráftige Quellen. Alles weitere ist des Menschen Werk. Generationen hinterlieSen hier ein unerme&liches kulturelles Érbe - uralte Stádte, máchtige Burgen, bedeutsame Klöster, herrliche Schlösser, romanische und gotische Basiliken und Döme, unzáhlige Barockpaláste und -kirchen, Handschriften und Werke der bildenden Künste, und schlie&lich Prag, eine wahre Schatzkammer der Kunst.