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Schloß Charlottenhof1826 erwarb der preußische König Friedrich Wilhelm III. vor den Toren Potsdams das Landgut Charlottenhof benannt nach Marie Charlotte von Gentzkow, einer früheren Besitzerin als Geschenk für den Kronprinzen (Friedrich Wilhelm IV.). Weitere Geländeankäufe zur Vervollständigung des Parkes von Charlottenhof zogen sich bis 1879 hin. Der Park Charlottenhof erweiterte die Parkanlagen des 18. Jahrhunderts zwischen Schloß Sanssouci und dem Neuen Palais nach Süden. Den Übergang vom alten zum jüngeren Park bezeichnet der asphaltierte Ökonomieweg, dessen Verlauf in etwa dem 1881 zugeschütteten Palaisgraben entspricht. Der Park Charlottenhof zeichnet sich aus durch seine weiträumigen Anlagen, die beziehungsvollen Sichtachsen zwischen Schloß Charlottenhof und dem Neuen Palais, der Fasanerie und dem Freundschaftstempel und die immer neuen überraschenden Durchblicke, die unmerklich zum Rehgarten und zum Park Sanssouci überleiten. Scheinbar unberührt von der historischen Entwicklung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden das klassizistische Schloß und der englische Landschaftspark Charlottenhof durch die gemeinsame künstlerische Leistung des Architekten Karl Friedrich Schinkel (1781 bis 1841) und des Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné (1789 bis 1866). Für die Ausführung der Entwürfe und Pläne1