Bővebb ismertető
Noch scháumend von seinem tollen Jagen durch die jáhe Lainici-Enge braust der Jiu westlich der Stadt stürmisch vorbei. Ein rötliches Ufer erhebt sich auf der rechten Seite des Flusses. Vom Hügel am Stadtrand Craiovas betraehtet, erscheint das Ufer wie in Kupfer geschlagen, Kieselstáubehen glánzen in der Sonne und verleihen ihm einen wunderbaren Sehimmer. Dunstige Haine begleiten den FluB bis in die weite Ferne. Unterhalb der Stadt zieht eine gerade StraBe los und láuft dahin, um sich im Schatten der Haine zu verlieren. Natürlich können es auch die Craiovaer von sich sagen: ,,Ich bin Oltenier vom Jiu", wie es ein Yolksdichter dieser Gegend gesungen hat. Schon das Lied alléin gehört zum Wesen der Jiu-Gegend, und man könnte noch viele Verse zitieren, die Land und Leute von hier kennzeichnen. Vom Jiu aus gesehen, scheint sich die Stadt hinter dem grünlichblauen Vorhang der Báume zu verbergen. Diese Stadt mit ihrer jahrhundertealten Tradition weist einen originellen Zauber auf, der aus der Uberlagerung von Eigenheiten verschiedener Epochen hervorgegangen ist, so daB sein Mosaik nur dann genossen werden kann, wenn man es auch richtig versteht. StraBennamen, wie Tabaci, Lipscani, Pielari (Gerber-, Leipziger- und LedererstraBe) zeigen uns die Berufe ihrer Bewohner, die den verschiedenen Zünften lángst vergangener Zeiten angehörten. Und in der Tat: Die Festung gehörte den altén Banen nur dem Namen nach, denn das wirkliche Gepráge verlieh ihr die groBe Masse mit ihren Bestrebungen und Alltagssorgen. Unverkennbar sind die Spuren der Jahrhunderte und Generationen. ínschriften aus Gedenk-