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I Kaum hatte Visarion Cimbru bemerkt, claB das Wasser der Bistrita zu steigen begann, als er auch schon das am Ufer befestigte FloB freimachte. Eine nach der andern begannen nun die Holztafeln den FluBlauf hinabzuschwimmen, Dorna Arinului immer weiter hinter sich zurücklassend. Eine groBe Wolke, die die Berge verhüllt hatte, zog vorbei, und der Raráu * zeigte sich uns in seiner ganzen Pracht. Die Pietrele Doamnei * glichen einer dunkeln Burg, einer Burg der Schatten. Ihnen gegenüber breitete der Giumaláu * sein riesiges Massiv aus. Es begann nun die schönste Fahrt meines Lebens. Bald gelangten wir in die Wildnis des Pietrosul *, und Badea ** Visarion Cimbru begann, mir Geschichten aus fernen Zeiten zu erzahlen. Erst lieB er Pintea, den Eleiden, vor unsern Augen erstehen, der in dieser Gegend sein Heiduckenleben geführt hat. Gar manches Lied berichtet von ihm. Er war jung. Und seine Handschare waren weit im Umkreis gefürchtet. Hatte er mit seinen Leuten irgendwo zugeschlagen, zog er sich wieder in die Einöde zurück. Da war der Lustbarkeiten kein Ende. E>ie Altén spielten auf den Fiedeln, und der Htfra-Reigen wirbelte des Nachts um die Feuer, wie es im Liede heiBt: Es röstet in der Kohlenglut Des Büffels Fleisch. Mit frohem Miit Zum Tan^e Pintea munter schreitet, Vton seiner Heldenschar begleitet. . . Es iveht der Wind, es rauscht der Flup, Es dröhnt die Erde unterm F/ip... * Bergspitzen in der Moldau ** Badea) Höflichkeitsanrcde für cinen áltcrcn Banei