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Das Weltall ist schwarz wie Kaffee, und die Sterne glitzern darin wie Zucker. In diesem atomaren Chaos sucht jeder sein Zuhause. Ich fand das meinige schlieBlich in den Caféháusern. So war es für mich im doppelten Sinne ein Glück, dass ich als Kunststudent am Max-Reinhardt-Seminar in Wien aufgenommen wurde, der Metropole der klassischen Kaffeehauskultur. Im legendáren Café Landtmann oder dem Hawelka entwickelten wir unsere stürmischen Philosophien zur Melange. Hier fuhlten wir uns geborgen, nach einigen Achteln Wein auch verstanden. Die harte Wirklichkeit blieb Lichtjahre entfernt. Bei einer Berlinreise 1978 fiihrte mich mein erster Weg ins Café Einstein in der KurfürstenstraBe, das die Grazerin Uschi Bachauer im selben Jahr gegründet hatte und das heute zu den Kaffeehausklassikern záhlt. Hier lernte ich auch ihren Gescháftspartner Wilhelm Andraschko kennen, ein Wiener par excellence, Genussmensch und Connaisseur in Sachen Kaffee. Er rief die hauseigene Rösterei ins Leben, die den aufiergewöhnlichen Geschmack des Einsteinkaffees garantiert. Das Café Einstein Unter den Linden - eröffnet am 21. Márz 1996 - verdankt unserer Freundschaft seine Existenz. Es sollte klassisches Caféhaus und Kunstort zugleich sein. Deshalb gründete ich die Galerie im Einstein, wo Multitalente wie Dennis Hopper, Wim und Donata Wenders, Udo Lindenberg u.v.a. Ausstellungen prásentierten, die aus Caféhaus-