Bővebb ismertető
An grofjen nationalen Gedenktagen richten wir unseren Blick in die Vergangenheit. Die in die Jahre 1960—1966 fallende Tausendjahrfeier des Bestehens des polnischen Staates erweckt ein gesteigertes Interesse vor allem für die Periode, in der die polnische Eigenstaatlichkeit geboren v/urde und in der sie sich trotz vieler innerer Reibungen und trotz stärksten feindlichen Drucks von aufjen immer mehr festigte. Wir kehren in Gedanken zu den halblegendären Gestalten der ersten Piasten zurück, zur gewaltigen Persönlichkeit des ersten gekrönten polnischen Herrschers Bole-siaw des Tapferen (966 oder 967—1025, regierte 992—1025), wir durchleben den Verfall des jungen Staates und seine Wiedergeburt in der Mitte des 11. Jahrhunderts, mit Genugtuung erfüllt uns die Krönung von Bolestaw dem Freigebigen (1039—1081, regierte 1058—1079) und der erfolgreiche Kampf von Bolestaw Schiefmund (1086—1138, regierte 1102—1138) gegen die Überfälle des deutschen Kaisers. Diese in Gedanken vorgenommene Rückkehr in jene Zeiten ist aber keine einfache Angelegenheit. Wir fühlen fast greifbar den klaffenden Abgrund, die Distanz, die uns von den Geschehnissen aus der Zeit vor tausend Jahren trennt, eine Distanz, die uns diese oft fremd erscheinen läf^t oder sie in den Bereich der Sagen verlegt.
Um uns die Ereignisse dieser fernen Vergangenheit zu vergegenwärtigen, müssen wir zwei Tatsachen vor Augen behalten. Erstens, dafj die Szenerie jener längst vergangenen Begebenheiten in mancher Hinsicht dieselbe war Wie die, in