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Das Goldene Buch von Sevilla [antikvár]

Carlos Pascual

 
fuinumi ISfeü,:'!TBrp I 1 R'ANCO'"nE ESPA Einst als Platz für die Hinrichtungen bestimmt ist der Platz von San Francisco heute das Zentrum der Verwaltung von Sevilla. EINLEITUNG Sevilla, die Stadt der Anmut, die Quintessenz des Andalusischen. Wenn man an Sevilla denkt, kommen einem v.a. Klischees in den Sinn: einige tránenvergiefóende Madonnenstatuen, ein blutender Christus, der in dem náchtlichen Brodeln der Semana Santa durch die Straften getragen wird oder die stolzen Reiter, die Ende April mit ihren feurigen Pferden unter den Lampions...
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fuinumi ISfeü,:'!TBrp I 1 R'ANCO'"nE ESPA Einst als Platz für die Hinrichtungen bestimmt ist der Platz von San Francisco heute das Zentrum der Verwaltung von Sevilla. EINLEITUNG Sevilla, die Stadt der Anmut, die Quintessenz des Andalusischen. Wenn man an Sevilla denkt, kommen einem v.a. Klischees in den Sinn: einige tránenvergiefóende Madonnenstatuen, ein blutender Christus, der in dem náchtlichen Brodeln der Semana Santa durch die Straften getragen wird oder die stolzen Reiter, die Ende April mit ihren feurigen Pferden unter den Lampions der Feria hindurchreiten. Wie allén gröfteren Stádten wird auch Sevilla ein mythischer Ursprung zugesprochen (Herkules hat die Stadt erbaut). Phönizier, Griechen, Karthager und Römer eroberten nacheinander die Stadt - oder wurden von ihr erobert. Das einstige Hispalis ist das beste Paradigma für die gesamte Geschichte Andalusiens. Hauptstadt eines westgotischen Reiches, wurde die Stadt 712 von den Arabern erobert und wetteiferte in ihrem Glanz mit der benachbarten Sultansstadt Córdoba. Die Invasion der Almohaden im 12. Jh. bereicherte sie dann mit zahllosen Bauten. Ein Jahrhundert spáter zog der kastilische König Ferdinánd III. der Heilige in die Stadt ein und lieft hier für immer seine sterbliche Hülle, sein Schwert und sein Banner. Die christlichen Könige errichteten ihre Höfe auf den moslemischen Burgen. Ihre groRe Zeit sollte die Stadt aber in dem Jahrhundert, das auf die Entdeckung Amerikás folgte, erieben. Seinerzeit war Sevilla die Hauptstadt zweier Welten, das Neue Babylon, wie sie von Lope de Vega genannt wurde. Ihr politischer Abstieg ging beinahe Hand in Hand mit dem Zerfall des Reiches, etwas beschleunigt vielleicht durch eigene Tragödien, wie die Pest von 1649, die auch einige der vortrefflichsten Künstler dahinraffte. Aber der einstige Glanz ist nicht für immer erloschen: die einzigartigen baulichen Zeugnisse jenes Ruhmes blieben erhalten, und vor allém lebt die bestandige und rastlose Gescháftigkeit weiter, dieses menschliche Brodeln, das aus Sevilla nicht nur die Hauptstadt einer ausgedehnten Provinz macht (mit der Sierra, dem flachen Land und der Marsch), sondern auch die offizielle Hauptstadt Andalusiens, den Sitz der Autonomen Regierung und pulsierendes Zentrum sozialer und politischer Bewegungen.

Termékadatok

Cím: Das Goldene Buch von Sevilla [antikvár]
Szerző: Carlos Pascual
Kiadó: Bonechi
Kötés: Varrott papírkötés
ISBN: 8870095665
Méret: 190 mm x 260 mm
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