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Ausgebreitet in dér Ebene Latiums, an den Ufern des Tiber, auf halbem Wege zwischen seinem Hafen Ostia und den blauendén Albanerbergen, erscheint Rom, von weitem und aus dér Höhe gesehen, wie ein Haufen Scherben gebrannten Tons, überragt einzig und alléin von dér gewaltigen Kuppel des Petersdomés, die wie ein Diadem über dem Hausermeer thront. ^arbehal Aber dann tauchen andere Kuppeln, Kirchen und Kampadiies auf. Die Hügel werden sichtbar, dér Tiber windet sich von den Gárten des Pincio zu den grünen Abhángen des Janieűlius,hmd die Schienenstránge stofien bis zu dem modernsten BahphMvór, dessen eine moderné Stadt sich rühmen kann.oisvuj in LoröigibJí Und nun hebt sich auch aus dér Masse dér Háuser, rfeifij isié;sich kaum von dér einer anderen grófién Stadt unterscheidet/'izróa&heh den Pinien und Lorbeerbáumen eine Stadt füririsidHoaB, ^eine Stadt erhabener Denkmáler und gewaltiger Ruinen, eine Stadt, in dér die ockergelben Ziegel, das Grau des Miarmofs. :ünd sáfe warmen Farben des Bodens den Tón bestimmén?. Mbn,:éskehnit das gigantische Mauerwerk dér Thermen, démiBafahánpikY Ftb rum, die Triumphbogen, ragende Saulén uncbendliühxiie'unzerí störbaren Giganten; das Mausoleum Hackians.7 unckdas-ades Augustus, das Pantheon und schliefilich das Kolosseum. Daseist das Rom dér Cásaren, das Symbol einmaliger Grófié, die erste Stadt dér Welt, die Mutter dér Stadte -vdié. iSfiadtschlechtbiál isr :L::c o.L j'tmzjisW Wenn mán sich nun in dér Umgebungrdie&es: anríkémRooi maií1- schaut, so falit einem als erstes die grófié ZaM dér KifoHenauí, dérén manche von den Ruinen heidniscber Tömpéi Besirz/fte griffen habén. Uralte Kirchen mit sxomanísthéö' Kámpániles, Basiliken aller Art, von denen manche in ihrer Schlichtheit an die Gláubigkeit dér ersten Christen erinnern, wahrend andere den Glanz dér antikén Basiliken wiedergewonnen habén; Kirchen in allén Stilarten: aus dér Zeit dér Renaissance, dér Gegenreformation, aus dem Barock mit bewegten Fassaden, geschmiickt mit zahllosen Engeln und Heiligen. Je mehr wir uns dem Petersdom náhern, dér über dem Grab des Apostels errichtet ist, desto gröfier wird die Zahl dér Kirchen. Das ist das Rom dér Christenheit! L