Bővebb ismertető
DAS KLOSTER CHORIND ie Klosterruine von Chorin gehört zu den schönsten gotischen Baudenkmälern der Mark Brandenburg. Wenige Kilometer nord-östlidi von Eberswalde, hart an der Straße nach Angermünde, liegt die Abtei malerisch eingebettet in die prächtigen Wälder der uckermärkischen Endmoränenlandschaft.Zisterziensermönche erbauten Chorin. Der Orden, Ende des 11. Jahrhunderts unter großen Schwierigkeiten zu Cisterzium (heute Citeaux) in Frankreidi aus Protest gegen klösterliche Verfallserscheinungen gegründet, hatte sich seit Bernhard von Clair-vaux in kürzester Zeit zu höchster Blüte entfaltet. Seine Abteien lagen über ganz West- und Mitteleuropa verbreitet und betätigten sich überall als Kulturträger ersten Ranges. Ackerbau, Viehzucht, Gartenbau, Teich- und Wasserwirtsdiaft sowie mannigfache Handwerke betrieben die Mönche mit Intensität und Erfolg. Besonders in der Bebauung und Kultivierung unersdilossener Gebiete leistete der Orden viel. Darum zogen die askanischen Fürsten die Zisterzienser in die Gebiete zwischen Elbe und Oder. So entstand 1180 das Kloster Lehnin, südöstUch von Brandenburg an der Havel, als erstes märkisches Zisterzienserkloster. Zwar wurde schon 1171 in der Nähe Jüterbogs das Kloster Zinna gegründet, doch gehörte das Gebiet damals noch nicht zum Brandenburgischen. In kurzen Abständen folgten noch zahlreiche weitere Klostergründungen im Räume der Mark. Lehnin selbst wurde später mit der Gründung Chorins beauftragt. Gleich ob Zinna, Lehnin, Chorin, Neuzelle oder Himmelpfort, stets entstand in Gestalt des Klosters ein Musterbetrieb land-wirtschafthdien und handwerklidhen Charakters. Ordensmitglieder, denen kaum nennenswerte geistliche Pflichten oblagen, wenn man von den gemeinsamen Gebeten und der Teilnahme an den Messen absieht, dienten unter Leitung des KlosterkonventesGrundriß der Kiosterkirdie nach Eberhard Hempel