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Pál Patay - Das Kupferzeitliche Gräberfeld  von Tiszavalk-Kenderföld [antikvár]

Das Kupferzeitliche Gräberfeld von Tiszavalk-Kenderföld [antikvár]

Pál Patay

 
EINLEITUNG Schon mehrmals habe ich mich im Rahmen von kleineren Aufsätzen mit dem in Tiszavalk, in der Flur Kenderföld, freigelegten Gräberfeld und dessen Funden befaßt.i Dabei behandelte ich Jeweils eine Detaüfrage; jetzt möchte ich über das Gräberfeld im Ganzen berichten. Die Fundstelle liegt etwa 1 km südwestlich der Dorfgemeinde Tiszavalk, westlich des Baches Nyárád bzw. des in seiner Nähe befindlichen Dammwächterhauses, südlich des Theiß-Dammes, am Rande des Überschwemmungsgebietes (Abb. 1). Der sich in...
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EINLEITUNG Schon mehrmals habe ich mich im Rahmen von kleineren Aufsätzen mit dem in Tiszavalk, in der Flur Kenderföld, freigelegten Gräberfeld und dessen Funden befaßt.i Dabei behandelte ich Jeweils eine Detaüfrage; jetzt möchte ich über das Gräberfeld im Ganzen berichten. Die Fundstelle liegt etwa 1 km südwestlich der Dorfgemeinde Tiszavalk, westlich des Baches Nyárád bzw. des in seiner Nähe befindlichen Dammwächterhauses, südlich des Theiß-Dammes, am Rande des Überschwemmungsgebietes (Abb. 1). Der sich in nordwestlich-südösthcher Richtung hinziehende Erdrücken, auf welchem das kupfer-zeithehe Gräberfeld hegt und der auch vom Damm dm-chschnitten wird, wurde Kenderföld (Hanffeld) genannt. Auf diesem Erdrücken wurde schon am Anfang der fünfziger Jahre eine Sandgrube angelegt. In Verbindung mit dem Sandabbau wurde im Jahre 1954 von Ervin Mérey-Kádár eine kleinere, zweitägige Rettungsgrabung durchgeführt, in deren Verlauf er Spuren von Siedlungen aus der Kupferzeit und der Sarmatenperiode fand.^ Im Frühling des Jahres 1966, zur Zeit als die Theiß außergewöhnlich großes Hochwasser führte, wurde der aus dem Wasser herausragende Kamm des Erdrückens mit Maschinen abgetragen, und wenig später wurde aus der Grube eine größere Menge Erde zur Befestigung des Dammes entnommen. Diese Arbeiten zerstörten eine größere Anzahl von Gräbern aus der Kupferzeit, doch wurde ein Teil der Funde von den Arbeitern aufgesam-melt.ä ip. Patay, MFMÉ 1966/67, 49-55, — Ders., FA XIX (1968) 9 — 21. — Ders., FA XXI (1970) 7 — 24. — Ders.,ActaAntiquaetArchaeoIogicaXXV (1971) 7 — 8, 11-15. »MNM-Dokumentatíon 205. T. HI. — Funde im Herman-Ottó-Museum von Miskolc, Inv.-Nr.: 69.16. 1 — 17. Ihre Besprechung siehe: I. Bognár-Kutzián, Probleme der mittleren Kupferzeit im Karpaten-beeken. (Im weiteren: Probleme ) StZ 17 (1968) 38-40. Abb. 8; 1-2, Abb. 9; 1, 2, 4, 8, 10, 11, Abb. 10; 1-8, Abb. 11; 2, 5, 6. ^^ Funde im Herman-Ottó-Museum von Miskolc, Inv.-Nr.: 69.17.1-36. Abb. 1. Umgebung von Tiszavalk, mit den hochkupferzeitlichen Gräberfeldern. Aufgrund einer Vereinbarung mit dem Herman-Ottó-Museum in Miskolc führte dixS Ungarische Nationalmuseum die Rettungsarbeiten durch. Die Freilegung des Gräberfeldes geschah unter meiner Leitung in drei Abschnitten, u. zw. zwischen dem 27. Juni und 15. Juli 1966, zwischen dem 5. und 14. Oktober 1966 und zwischen dem 26. Juni und 21. Juh 1967. In der zweiten und dritten Ausgrabungsperiode nahm auch Éva Garam an den Arbeiten teil.i ^ Bei den Ausgrabungen haben außerdem kürzere oder längere Zeit mitgearbeitet: Gábor Vékony, Agnes Soós, Magdolna Hellebrandt, Jolán Horváth und Márta Máthé.

Termékadatok

Cím: Das Kupferzeitliche Gräberfeld von Tiszavalk-Kenderföld [antikvár]
Szerző: Pál Patay
Kiadó: Akadémiai Kiadó
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 9630514621
Méret: 200 mm x 290 mm
Pál Patay művei
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