Bővebb ismertető
VORWORT Jeder Versuch, das Aussehen Roms zur Zeit der Casaren geistig wiedererstehen zu lassen, sich vorzustellen, wie die grófién geschichtlichen Ereignisse dort stattfanden, wie sich das priváté und öffentliche Leben in einer Stadt vollzog, die vierzehn Jahrhunderte überdauerte und durch Kriegsgeschehen und Naturkcitastrophen, Brande und Wiederaufbau, Umgestaltungen und Verunstaltungen durch Menschenhand standig ihr Gesicht veranderte, ist eine schwierige, über faszinierende Aufgabe. Es ist eine Aufgabe, die grofies Einfühlungsvermögen erfordert, und bei der man sich, will man sich nicht im Reich der Phantasie verlieren, nur an die uns erhaltén gebliebenen archáologischen Überreste und an die Überlieferungen antiker Schriftsteller haltén kann - in beiden Fallen jedoch müssen wir uns auf das beschranken, was uns in sehr fragmentarischer Form erhalten geblieben ist. Und ein solcher in sich selbst notgedrungen schon fragmentarischer und lückenhafter Rekonstruktionsversuch wird noch dadurch erschwert, dafi man die karglichen und verfallenen Überreste der antiken Stadt aus den lebendigen Monumenten und dem urbanistischen Gewebe der Stadt der Papste wie der modernen Stadt, die sich über die antiké Stadt gelagert habén, wieder herausschalen mufi. So habén denn auch die von der Antiké begeisterten Reisenden von Petrarca bis Goethe, von Byron über Gogol bis Stendhal stets Monate, ja selbst Jahre damit verbracht, die Geheimnisse des altén Rom aufzuspüren und zu verstehen, denn ein langer Aufenthalt in dieser Stadt galt als unentbehrliche Grundlage für eine humanistische Bildung. 3