Bővebb ismertető
Weimar ist reich an historischen Státten, die an das Leben und Wirken be-deutender Persönlichkeiten erinnern. Unter ihnen ist das Schillerhaus im Zentrum der Stadt ein Anziehungspunkt für in- und auslándische Besucher.Als Friedrich Schiller am 29. April 1802 in das Gebaude einzog, nannte er ein Haus am Rande der Stadt sein eigen, das von Gárten und Grünanlagen umgeben war. Es grenzte direkt an die Esplanade, die heutige SchillerstraBe, damals eine breite baumbestandene Promenade, die auf dem Gelánde der ehemaligen Stadtmauer errichtet worden war. Das Haus selbst gehörte ur-sprünglich als hinterer Anbau zu einem reprásentativen Gebaude in der Windischengasse.Schiller war gezwungen, Schulden auf sich zu nehmen, um den geforderten Kaufpreis von 4 200 Talern bar bezahlen zu können. Er war sich bewuBt, daB er sie nur durch den Ertrag intensiver und zielstrebig geplanter schrift-stellerischer Tátigkeit begleichen konnte.Die Wohnverháltnisse der Familie verbesserten sich durch den Umzug im Vergleich zur altén Wohnung in der Windischengasse (heute Windischen-strafie Nr. 8), die sie am 3.September 1799 bezogen hatte, ganz erheblich. Dem Dichter stand das MansardgeschoB mit drei bescheiden eingerichteten Ráumen zum Wohnen und Arbeiten zur Verfügung, so daB auch sein durch die Krankheit bedingter Lebensrhythmus - Schiller arbeitete vorwiegend nachts - die Familie weniger als sonst belastete.Schillers Frau Charlotte lebte mit den Kindern Kari, Ernst, Karoline und Emilie (geboren 1793, 1796, 1799 und 1804) im ersten Stockwerk, die Wirtschaftsráume befanden sich im ErdgeschoB. Im Haus an der Esplanade wohnte Schiller bis zu seinem Tode am 9.Mai 1805. 1826 starb seine Frau; das Haus wurde verkauft.Auf Grund eines Beschlusses des Rates der Stadt Weimar wurde Schillers letzte Wohnung im Jahre 1847 als museale Gedenkstátte der Öffentlichkeit übergeben.Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges, am 9. Február 1945, wurde das Schillerhaus durch anglo-amerikanische Bőmben schwer beschádigt. Der Initiative der sowjetischen Militárverwaltung war es zu verdanken, daB die Gedenkstátte bereits am 10. November 1946 nach umfangreichen Bau- und Restaurierungsarbeiten wiedereröffnet werden konnte.Für die Einrichtung der Ráume im MansardgeschoB stand im Jahre 1847 nur ein bescheidener Fundus zur Verfügung - zu groBen Teilen Möbel aus der Hinterlassenschaft von Schillers Kindern und Verwandten. Deshalb riefen die Gründer des Museums die Öffentlichkeit zur Mitarbeit auf. An der Universitát Jena sowie in den Stádten Dornburg und Apolda wurden Samm-lungen veranstaltet; Frauen aus Weimar und Bautzen stifteten Handar-