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eriiflet unt) fampfbcccit überschreitet die Zeit hastig die Schwelle" so schrieb am Sylvestertag 1899, an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die Berliner Freisinnige Zeitung".Noch ward den Menschen kein Wohlgefallen und hat das immer drängendere Friedensbedürfnis die Friedensverheißung auf Erden nicht zu erfüllen vermocht. Kanonendonner(1) begrüßt das kommende Jahrhundert, wie es einst das scheidende verkündete."Nur wenige im Berliner Bürgertum wollten das drohend am Himmel stehende Wetter" sehen, das den politischen Horizont zu verdüstern begann und eine Epoche furchtbarer imperialistischer Kriege, eine Epoche aber auch der Befreiungsbewegungen, der proletarischen Revolutionen einleitete. In gehobener Stimmung trotz einiger geschäftlicher Schwierigkeiten ging man in ein Jahrhundert, das fortsetzen sollte, was das alte gebracht, und erfüllen sollte, was es bisher nur versprach. Drei Jahrzehnte eines beispiellosen Aufstiegs hatte das endlich (wenn auch recht undemokratisch) geeinte Deutschland hinter sich gebracht. Es war ihm gelungen, unter den Großmächten Europas eine Position zu erringen, die manch einer sich im kommenden Jahrhundert noch größer, noch strahlender wünschte, so wie es in größenwahnsinnigem Pangermanismus der Dichter Hamerling besang:Dich, du zwanzigstes nach Christi, waffenklirrend undbewundert,Wird die Zukunft einst dich nennen das germanischeJahrhundert?Das Reich schien festgefügt für die Jahrhunderte, und Berlin schien vielen Berlinern der Nabel der Welt.Berlin, Hauptstadt Preußens und des Deutschen Reichs, hatte einen Aufschwung genommen, daß man nur staunen konnte. Jedes Schulkind lernte, daß es die größte Stadt Deutschlands6