Bővebb ismertető
Einleitung Noch bevor man Phokis betritt, erblickt man den Berg Parnassos mit seinen Tannenbáumen, seinen nackten, schneebedeckten Gipfeln und seinen steilen Abhángen. Dort, an der Südseite des einst dem Gott Apollo und den Musen geweihten berühmten Berges, liegt unter zwei aufrechten, riesigen, steilen Felsen, den Phaedriaden, die ruhmreiche Státte von Delphi. Von oben blickt man auf die mit Olivenbáumen bewachsene, sich silbergrün in die Ferne bis zum Meer erstreckende Ebene von Itea und Amfissa hinunter. Gegenüber den Phaedriaden, die eine Höhe von 250 bzw. 300 m. betragen und in der Antiké Yambia (rechts) und Nauplia (links) genannt, heute Flembukos und Bodini heissen, steht ein anderer Berg, der antiké Kirphys, wáhrend tief im olivenreichen Tal, das Bett des Pleistos-Flusses sichtbar ist. Seit der uralten Zeit nur wenige Orte in der Welt sind so berühmt wie Delphi geworden. Schon in den homerischen Gedichten wird Delphi als ein Ort von grosser Bedeutung erwáhnt (damals wurde noch Pytho genannt). Den Höhepunkt seines Buhmes erreichte aber Delphi, nach dem Apollo, Sohn von Zeus und Leto, als Gott zu verehren begonnen wurde. Die Altén erzáhlen, dass Apollo wenige Tage nach seiner Geburt auf Delos, nach einer Státte zu suchen anfing, wo er sich einen Tempel errichten und von den Menschen verehren lassen wollte. Lang wanderte er in Griechenland herum, bis er Delphi auswáhlte und dort sein Heiligtum gründete. Seine ersten Priester waren Kaufleute aus Kréta, die von Kréta nach Peloponnes segelten. Im Laufe der Jahre begannen Leute aus ganz Griechenland Delphi