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zékesfehérvár (zu deutsch Stuhlweißenburg) - oder wie man es im mittelalterlichen Europa kannte, Alba Regia - ist eine der ältesten ungarischen Städte. Die Historiker datieren ihre Gründung in die Zeit des Fürsten Géza, an das Ende des 10. Jahrhunderts. Der erste ungarische König, Stephan der Heilige, ließ hier eine riesige Basilika errichten, wo er selbst und nach ihm die meisten unserer Herrscher bestattet wurden. Und an diesem Ort krönte man, angefangen bei Péter (1038), dem ersten Nachfolger Stephans des Heiligen, bis hin zu János Szapolyai (1526) und Ferdinand I. von Habsburg (1527), alle Könige Ungarns. Die zu königlichen Hochzeiten, Bestattungen und Krönungen in der Stadt eintreffenden Fremden, ausländischen Gesandten verbreiteten den Ruf ihrer Schön-heit und ihres Reichtums in fernen Ländern. Kurz nach der Eroberung von Buda 1541 fiel auch Székesfehérvár im Jahre 1543 den Türken in die Hände, und später erlangte die Stadt niemals mehr die Rolle, die sie über mehr als ein halbes Jahrtausend in der Geschichte des Landes gespielt hatte. In den folgenden anderthalb Jahrhunderten wurde Székesfehérvár eine der Grenzburgen des Osmanischen Reiches. Als Folge der um ihre Mauern stattfindenden Kämpfe und der wiederholten Belagerungen begann die Stadt langsam zu verfallen.Das christliche Heer zog nach einer zweijährigen Belagerung am 19. Mai 1688 in Székesfehérvár ein. Was die Eintreffenden vorfanden, waren rauchende, verbrannte Trümmer und unsägliche Armut, vom