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DER DOM ZU BRANDENBURGAn der Havel zwischen Plauer und Beetz-See, am Fuße des Marienberges, früher Harlungerberg genannt, liegt die Stadt Brandenburg dort, wo die Straße vom Höhenrand der Zauche in nordöstlicher Richtung die Havelniederung überquert. Germanische Besiedlung ist hier für die frühe Bronzezeit nachgewiesen. Im Laufe der Völkerwanderung verließen jedoch die bisherigen Bewohner, die Semnonen, das Land1. Westslawen kamen nach. Ihre Burg, die Brennaburg der Heveller, war eine mächtige Inselfeste inmitten des Stromes. Schon von Natur war ihre Lage sehr geschützt durch die vielen Wasserarme der Havel und weites daran anschließendes Sumpfgelände. An der Form der Insel zeigen sich noch heute Spuren einer Ringwallanlage in der sonst an dieser Stelle flachen Landschaft. Während die Gärten und Wiesen im Westen unserer heutigen Dominsel und ihre Uferränder nahezu eben liegen, erheben sie sich im Norden zu einer merkbaren Böschung, die sich bis an die jüngere nördliche Brücke, den Grillendamm, hinzieht. Diese setzt sich im Osten des Domgeländes im Verlauf der hohen Mauer fort, die das jenseitige erheblich höher liegende Domgelände umschließt. Auch im Süden ist der Anstieg zum Wall im bebauten Beringe dort festzustellen, wo das Gelände sanft von den Kietzhäusern ansteigt, die sich in flachem Bogen um die Domkurien scharen. Auch der Name Kietz" deutet auf alte slawische Tradition dörflicher Siedlung der Heveller, die sich später im Schutze der deutschen Burgund Domanlage erhielt.Die Brennaburg war als Sperrfeste und Zufluchtstätte in Kriegszeiten mit einer Holzerdemauer umgeben. In ihrem Wallkessel haben Hütten gestanden. Auch in Friedenszeiten war sie1