Bővebb ismertető
Felsen, Schluchten und Talsperren Per Harz - Landschaft dunkler Wálderketten, aufstrebender Höhenzüge, scharfkantiger Felsen, enger Schluchten und plátschernder Báche, eine Landschaft, in der sich hochragende Nadelbáume über die glitzernden Stauseen neigen! Jedes der deutschen Mittelgebirge hat seine Eigenarten: der Thüringer Wald mit seinen sanften, weitschwingenden Tálern und Höhen; das Erzgebirge mit seinen oft gelichteten und derben Bergen; das Elbsandsteingebirge mit seinen Sandsteinquadern; die rauhe, windige Rhön; der steilhangige Schwarzwald - überall tritt das Besondere und Unverwechselbare dem Betrachter vor Augen. Der Harz jedoch hat von allén Mittelgebirgen etwas ausgeborgt, sogar das Hochgebirge vermochte er stellenweise zu kopieren. Das ist seine Eigenart, eben diese Mannigfaltigkeit: Weite, oft öde Hochfláchen wechseln mit stillen, verschwiegenen Tálern, Felsklippen mit brodelnden Wasserfállen, üppigblühende Wiesen mit kahlen Steinhalden. Immer wieder kann der Wanderer auf schöne Plátze stofien, überrascht zu neuartigen Ausblicken gelangen und kaum bekannten Touristenwegen folgen. Wer im Harz Erholung sucht, der entdeckt stets neue Landschaftsbilder. Er begreift, warum unsere auslándischen Freunde gerade den Harz bereisen wollen: Sie meinen, hier eine Gegend zu íinden, die ihnen als typische deutsche Landschaft erscheint und die sie bei sich daheim, in der Sowjetunion oder in Ungarn, in Bulgarien oder in Finnland, nicht voríinden. So erwirbt diese Landschaft sich begeisterte, treue Anhánger und Liebhaber. Hart oder Hardt ist der alte Name des Hochlandes. Er bedeutet Wald", und seitdem man-zuerst gegen Ende des 8. Jahrhunderts - in den Urkunden jene Landschaft so benannte, die sich aus den niederdeutschen Ebenen wie eine máchtige Naturfeste unvermittelt erhebt, hatte die Waldhöhe, das Gebirge, eine eigenartige Wirkung auf die Menschen. Geheimnisvoll, anziehend und erschreckend zugleich erschien der Harzwald in altén Zeiten denen, die in den Ebenen wohnten. Aber schon sehr früh gab es Siedlungen im Harz, den die deutschen Könige einst als ihren Besitz, als ,,Bannforst des Reiches" ansahen, über den sie ihre Vögte (forstarii) setzten und in dem sie Jagdhöfe bauten, wie Bodfelde, Erdfelde, Hasselfelde,